Eishockey Beim VfE Ulm tut sich was am Rande der Bande

Stellt was auf die Beine: Manfred Jorde.
Stellt was auf die Beine: Manfred Jorde. © Foto: Hinzpeter
dg 12.10.2017
Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm peilt mit besseren Vermarktungs-Möglichkeiten Platz fünf in der neuen Spielzeit an.

Beim Eishockey-Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Im Umfeld der „Devils“ hat sich einiges bewegt. „Unsere Leute haben richtig Gas gegeben und  wirklich gut was auf die Beine gestellt“, sagt der Sportliche Leiter Manfred Jorde vor dem Saisonstart mit den Auswärtsspielen am  Freitag (20 Uhr) bei den „Black Bears“ Freising und am Sonntag (18.30 Uhr) beim VER Selb II.

Jorde hebt auf die seit diesem Sommer mögliche Vermarktung der Bande im Eisstadion Neu-Ulm ab. Damit wurden zusätzliche finanzielle Möglichkeiten geschaffen, um in der zweiten Wechselperiode Anfang Dezember personell nachlegen zu können – falls nötig. Mit dem Klub-Gesamtetat von 90.000 Euro können aber keine Luftschlösser gebaut werden. „Man kann träumen. Die Bayernliga ist immer reizvoll. Das ist aber eine ganz andere Hausnummer. Dafür sind wir finanziell und vom Drumherum her noch nicht gewappnet. Der Verein muss mit den sportlichen Herausforderungen mitwachsen“, betont Jorde.

Trotzdem peilt Trainer Martin Valenti mit einem Kader von drei Torhütern, sechs Verteidigern und 13 Stürmern und somit zwei Akteuren weniger als in der Vorsaison Rang fünf in der zwölf Mannschaften umfassenden Landesliga an. Diese Platzierung würde nicht nur die Entledigung sämtlicher Abstiegssorgen bedeuten, sondern auch die Qualifikation für die Bayernliga-Aufstiegsrunde.  „Es gibt wohl neun Kandidaten für die Top Fünf. Wenn wir wenig Verletzungen haben, können wir ein Wörtchen mitreden“, glaubt Jorde. „Unser Kader ist zwar kleiner, aber dafür stärker.“

Neun Akteure stehen nicht mehr zur Verfügung. Demgegenüber konnte Jorde sieben neue Gesichter begrüßen. Auf Anhieb Leistungsträger dürften der schwedische Verteidiger Johan Larsson (von Malungs IF) sowie die beiden Stürmer Jan Michalek (vom Oberligisten Rostock „Piranhas“) und Chris Carroll (Drexel Universität Philadelphia) werden. Zudem sind Torwart Gregor Schapke und die Stürmer Andreas Börner, Michael Simon und Jakub Revaj (alle ECDC Memmingen) neu.