Schwimmen Auf- und Abstieg bei den Schwimmern des SSV Ulm 1846

Mit knapp 250 Punkten Vorsprung schafften die Schwimmerinnen des SSV Ulm 1846 mit Helena Blahova den Aufstieg in die Oberliga.
Mit knapp 250 Punkten Vorsprung schafften die Schwimmerinnen des SSV Ulm 1846 mit Helena Blahova den Aufstieg in die Oberliga. © Foto: Rudi Apprich
Ulm / kad 05.02.2019

Das Ulmer Westbad war am Wochenende Schauplatz eines nassen Wettkampf-Spektakels. Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer in der Landesliga, die erstmals im Ulmer Westbad ausgetragen wurden, ging es für die Leistungsschwimmer des SSV Ulm gleich doppelt um alles oder nichts. Um alles kämpfte die Damenmannschaft des Leistungsstützpunktes. Sie startete vom dritten Tabellenrang der Landesliga aus in den Wettbewerb – und erreichte das große Ziel: Aufstieg in die Oberliga. Die Herren hingegen verpassten den Landesliga-Klassenerhalt.

Positive Entwicklung

Nach turbulenten Zeiten mit Trainerwechsel und Neuorganisation der Leitung des Leistungsstützpunktes zeigten die Ulmer Schwimmerinnen zuletzt eine positive Entwicklung und sorgten für hervorragende Leistungen auch bei internationalen Wettkämpfen.  Diese gute Form sollte sich auszahlen. Mit knapp 250 Punkten Vorsprung konnte sich das Team von Cheftrainer Paul Kondratev den Sieg in der Landesliga sichern und darf im nächsten Jahr in der Oberliga starten. „Wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet, und die Mannschaft ist auch mental zu einem echten Team zusammengewachsen. Das ist wichtig, denn gerade solche Mannschaftswettbewerbe gewinnt man im Kopf. Dazu braucht es den richtigen Spirit. Und davon hatten wir Ulmer diesmal ein wenig mehr als die anderen Teams.“

Nicht ganz so glücklich lief es für die Herrenmannschaft. Nach dem Weggang einiger erfahrener Schwimmer aufgrund von Studium und beruflichen Auslandsaufenthalten startete das Team als jüngste Mannschaft in den Wettbewerb. Trotz starker Leistungen und vielen persönlichen Bestzeiten konnten die Herren den Klassenerhalt nicht sichern und müssen im kommenden Jahr aus der Bezirksliga heraus den Wiederaufstieg schaffen.

Dennoch sieht Kondratev positiv in die Zukunft: „Wir leisten hier am Stützpunkt harte Aufbauarbeit. Die Bedingungen für den Schwimmsport in Ulm sind noch nicht so, wie wir sie für Top-Platzierungen in Deutschland brauchen. Aber wir sind gemeinsam mit Vereinsführung und Stadt auf dem richtigen Weg.“  Den Wiederaufstieg in die Landesliga sieht er für absolut machbar.

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