Tennis Arina Vasilescu liefert beim Heimturnier starkes Match gegen Schwedin ab

swp 15.09.2017

Beim hochklassig besetzten Liqui Moly Cup des SSV Ulm 1846 setzten sich die Favoriten durch. Das mit 5000 Euro dotierte Turnier im WTB-Circuit lockte dieses Jahr sogar eine schwedische Fed-­Cup-Spielerin an. Die topgesetzte Cornelia Lister gewann schließlich auch das Damen-Finale 6:4,6:4 gegen die für den Veranstalter spielende Arina Vasilescu. Auch bei den Herren triumphierte der an eins gesetzte: Florian Fallert vom TV Reutlingen schlug den an zwei gesetzten Kai Lemstra (TC Aschheim) mit 7:5, 6:4.

Cornelia Lister spielte sich im Einzel auf die Nummer 425 und im Doppel gar auf Nummer 107 der Weltrangliste vor. In Ulm erreichte die erst 23-Jährige mit glatten Siegen das Halbfinale und putzte die an vier gesetzte Sarah Heckel (TV Reutlingen) mit 6:0, 6:0 eiskalt weg. Die 20-Jährige an drei gesetzte Arina Vasilescu hat sich bis an Stelle 81 in der deutschen Rangliste  hochgearbeitet und gab in den ersten beiden Duellen nur fünf Spiele ab. Vasilescu ließ ihrer Halbfinalgegnerin Eden Sophie Schlagenhauf mit ihrem druckvollen, aber nahezu fehlerlosen Spiel beim 6:1, 6:0 keine Chance.

 Im Finale zwischen Vasilescu und Lister war es die Schwedin, die besser ins Spiel fand und auf 4:1 bei zwei Breaks davonzog. Immer wieder gelang es Lister, mit ihrem harten Aufschlag und variantenreichen Offensiv-Spiel Vasilescu zu bedrängen. Im zweiten Satz war es erneut die Schwedin, die die erste Breakchance matchentscheidend nutzte.

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