Neu-Ulm / Heinz Koch  Uhr
Beim Drittligaspiel in Burghausen verlieren die Neu-Ulmer Spartans nicht nur das Spiel, sondern auch ihren Quarterback Robin Otto.

Die Footballer der Burghausen Crusaders waren der befürchtet-unangenehme Gegner. „Aber“, stellt Daniel Koch, der Cheftrainer der Neu-Ulm Spartans, fest, „in Burghausen haben wir  mehr verloren als nur ein Spiel. Der Verlust von Robin ist schon ein wirklich herber Schlag für uns.“ Bei der recht deutlich klingenden, aber doch vermeidbaren 14:24-Schlappe schied ausgerechnet der fast unersetzliche Quarterback Robin Otto frühzeitig aus – mit einem Beinbruch. Nach vielen Jahren ohne solch schwere Verletzung ist das ein harter Schlag, der sich wohl auf die gesamte Saison auswirken wird. „Insgesamt gab es aber in Burghausen aus unserer Sicht dennoch viel Positives“, gab Koch zu Protokoll.

Auch in diesem Spiel war die Spartans-Defense „wieder absolut auf dem Posten“. Sie machte erneut selbst einen Touchdown durch einen zurückgetragenen Ball von Michael Markgraf. Das Laufspiel war in der Offense wieder dominant. Leider machten sich die Spartaner aber wie in den vergangenen Wochen durch mehrere Ballverluste das Leben schwer.

Daniel Koch bescheinigte seiner Mannschaft dennoch: „Alles in allem hat das Team großartig gekämpft. Auch mit dem Ersatz-Quarterback Matthias Glaser kamen wir noch zu Punkten und auf 14:21 nah heran. Das ist ganz besonders bemerkenswert, weil Matthias erst im Winter mit dem Football-Spielen begonnen hat. Wir müssen allerdings  endlich die vielen Ballverluste abstellen, mit denen wir uns immer wieder um den Lohn unserer Arbeit bringen.“

Ein nicht erfolgreicher Fieldgoal-Versuch und die Chance, kurz vor Schluss noch einen Touchdown zu erzielen, zeigten: Mit etwas Fortune wäre sogar ein Sieg an der Salzach drin gewesen. Doch so wurde es mit dem Platztausch in der Dritten Liga nichts: Die Crusaders bleiben Dritter und die Spartans dahinter Vierter.

Für die nächsten Partien, angefangen mit dem Heimspiel am Samstag im Dietrich-Lang-Stadion (Kickoff 16 Uhr) gegen die München Rangers, muss sich Koch jetzt natürlich einiges einfallen lassen. Die veränderte Personalsituation ohne den etatmäßigen Quarterback, der wohl in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen wird, ist „eine Herausforderung“, die sowohl Trainer als auch Spieler annehmen müssen. „Mit unseren nach wie vor gegebenen Stärken bleiben wir auch ohne Robin Otto gefährlich“, meint Koch. „Und ich weiß, dass unsere großartige Defense dem Angriff den Rücken freihält.“

Trainer feilt schon an den Umstellungen

Für die nächsten Spiele, angefangen mit dem Heimspiel im Dietrich Lang-Stadion am kommenden Samstag (10. Juni, Kickoff 16 Uhr) gegen die München Rangers, müssen sich Koch und sein Coaching-Staff jetzt natürlich einiges einfallen lassen. Da macht sich im Projekt Sparta keiner was vor. Die veränderte Personalsituation in der Offense ohne den etatmäßigen Quarterback, der wohl in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen wird, ist „eine Herausforderung“, die der Headcoach allerdings annimmt. „Mit unseren nach wie vor gegebenen Stärken bleiben wir auch ohne Robin Otto gefährlich, denke ich. Und ich weiß, dass unsere großartige Defense dem Angriff auch den Rücken freihält.“