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Die Neu-Ulm Spartans reisen am Samstag zum Spiel in der 3. Football-Liga nach Burghausen, wo ähnliche Bedingungen herrschen.

Am Pfingst-Samstag steht für die Neu-Ulm Spartans die weiteste Reise zu einem Auswärts-Spiel in der Football-Regionalliga Süd an: Es geht an die österreichische Grenze, nach Burghausen. Dort wartet ein unangenehmer Gegner. Die Matches gegen die Crusaders waren in den vergangenen Spielzeiten überwiegend heiße Kisten. Die Spartans wollen aber an das Erfolgserlebnis vom vergangenen Wochenende in Rothenburg anknüpfen und peilen ein aus ihrer Sicht positives Endergebnis in der Salzach-Stadt an.

In Burghausen stand zu Saison-Beginn der große Umbruch an. Nach dem Weggang von Head Coach und Defensive Coordinator Thomas Simmeit sowie Offensive Coordinator Jürgen Roßmanith orientierte sich der Klub um. Auch in Burghausen verzichten sie im Gegensatz zu den früheren Spielzeiten auf Imports und setzen auf eine Mischung aus „erfahrenen Haudegen und motivierten Jungspunden aus der eigenen Jugend“. Das klingt für Spartans-Ohren vertraut. Auch die Neu-Ulmer bleiben der Philosophie treu, die Runde ohne US-Importe durchzustehen und auf Nachwuchs-Kräfte aus der Jugend sowie Newcomer aus der Region zu setzen.

Sollten die Spartans als Sieger vom Feld gehen, ziehen sie in der Tabelle an den Crusaders vorbei auf den dritten Platz. Head-Coach Daniel Koch wagt eine Prognose: „Wir wollen den Schwung aus Rothenburg mitnehmen. Dort haben alle Rädchen ineinander gegriffen, und da hat das Team über das gesamte Spiel sehr souverän agiert. Mit einer solchen Leistung schlagen wir jeden in der Liga. Trotzdem sind die immer hart kämpfenden Crusaders ein unangenehmer Gegner.“