Leichtathletik Alina Reh stoppt auch ein Sturz nicht

Ulm/Ohrdruf / wp/eb 14.03.2018

Die nationalen Cross-Titelkämpfe in Ohrdruf/Thüringen glichen für Alina Reh einer Achterbahnfahrt. Schon im ersten Teil der 5,2-km-Strecke hatte sich die 20-Jährige an der Spitze zusammen mit Elena Burkard (LG Nordschwarzwald) ein gutes Stück von der Konkurrenz abgesetzt. Doch die Entscheidung fiel anders als gedacht: Reh knickte am Ende einer Bergabpassage um, stürzte und verlor den Anschluss an Elena Burkard.

Silber und den Sieg in der U-23-Wertung ließ sich die Laichingerin trotzdem nicht nehmen. Im Ziel lag die neue deutsche Meisterin mit 17:32 Minuten klar vor Alina Reh (18:01) und Caterina Granz (LG Nord Berlin/18:29). „Der Sturz hat etwa 10 bis 15 Sekunden gekostet. Es ist bewundernswert, wie toll sie gekämpft hat“, sagte Alina Rehs Trainer Jürgen Austin-Kerl. Besonders wichtig: Alina Reh hatte im Ziel weder Schmerzen noch eine Schwellung im lädierten Fuß.

Viel weniger zu erwarten war Platz drei für Aimen Haboubi, Fabian Konrad und Korbinian Völkl auf der Mittelstrecke (4,1 km). Ziel der Landesmeister war ein Platz unter den besten Acht der 24 Teams gewesen. In der Einzelwertung wurde Haboubi (13:26) starker Elfter, Konrad (13:30) erkämpfte  Rang 13 (13:30 Minuten), Völkl, der bis kurz vor dem Ziel gleichauf mit Konrad war, stürzte nach Behinderung, kam aber trotzdem auf Platz 16 (13:34). So feierte das Ulmer Trio am Ende Team-Bronze hinter Titelverteidiger LG Regensburg und der LG Nordschwarzwald.

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