Detlef Groninger

Der Saisonabschluss für den Eishockey-Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm soll die positive Entwicklung des Klubs bestätigen. Im letzten Spiel der Bayernliga-Aufstiegsrunde wollen sich die Devils morgen (18 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm im Derby gegen den ESV Burgau 2000 von ihrer Schokoladenseite zeigen.

„Wir möchten die Runde mit drei Punkten beenden“, sagt Georg Meißner, zweiter VfE-Vorsitzender. Die große örtliche Brauerei spendiert 100 Liter Bier. Jeder Zuschauer im Devils-Trikot erhält ein Glas. Hinweis des Klubs: Wegen des erwarteten Andrangs sollte das Publikum möglichst früh da sein.

Zuschauerrolle für Jainz

Die Fans dürften sich angesichts von Platz vier in der Aufstiegsrunde nach einer sorgenfreien Spielzeit ohnehin im Feiermodus befinden. Da wäre ein Erfolg gegen den Erzrivalen noch eine schöne Zugabe. Trainer Robert Linke kann bis auf Verteidiger Martin Jainz, der seine Spieldauerdisziplinarstrafe aus der Partie beim EV Fürstenfeldbruck absitzen muss, und wohl Armin Nußbaumer (fehlte am Donnerstag im Training) auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Die Hoffnung auf den Aufstieg ist sowieso nur noch rein theoretischer Natur. Der derzeit drittplatzierte EHF Passau dürfte aus seinen beiden ausstehenden Spielen beim Vorletzten EV Fürstenfeldbruck und zum Saisonende am Sonntag vor heimischem Publikum gegen den Drittletzten EV Moosburg keinen einzigen Zähler einfahren. Nur für diesen sehr unwahrscheinlichen Fall würden die Devils noch am Bayernliga-Neunten vorbeiziehen können. „Das ist eigentlich utopisch“, sagt Meißner, der sich bereits auf eine weitere Landesligaspielzeit einstellt. „Wir sind mit dieser Saison aber alle rundum zufrieden.“

In der neuen Runde soll dann die Bayernliga ins Visier genommen werden. „Wir haben jetzt Lunte gerochen und werden versuchen, dann den Sprung nach oben zu schaffen“, kündigt Meißner an. Personell sind die Planungen im Kader weit fortgeschritten. Eventuell werden an diesem Wochenende noch zwei Akteure der jetzigen Mannschaft einen Vertrag für die neue Runde unterschreiben. Das Team wird sich jedenfalls nicht groß verändern. Meißner: „Es wird vielleicht zwei oder drei neue Gesichter geben. Wir werden uns nur punktuell verstärken.“