Der Knoten scheint beim Eishockey-Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm geplatzt zu sein. Im vierten Spiel der Bayernliga-Aufstiegsrunde gelang nach einer Energieleistung mit dem 3:2 (0:1, 1:1, 2:0) gegen den EV Pegnitz im Eisstadion Neu-Ulm der erste Erfolg. 

„Das war enorm wichtig“, bilanzierte VfE-Vorstandsvize Georg Meißner erleichtert. Die 0:10-Packung am vergangenen Freitag beim EHF Passau schien jedenfalls keine Spuren hinterlassen zu haben. Zumal das Spieler-Quintett, welches in Passau gesundheitlich und beruflich bedingt hatte passen müssen, gegen das mit Ex-Zweitliga- und Oberligaspielern verstärkte Bayernliga-Schlusslicht Pegnitz wieder eingesetzt werden konnte. Und mit Petr Ceslik spielte einer dieser fünf Akteure dann das Zünglein an der Waage.

Vor 530 Zuschauern bereitete der Tscheche nämlich beide Tore seines Landsmannes Dominik Synek (26., 56.) vor und war auch sonst ein Aktivposten. Auch wenn er nach dem Rückstand (4.) die größte Chance auf den Ausgleich bei einem Alleingang (10.) vergab. Dafür war zunächst Synek, nachdem zuvor Torwart Maximilian Güßbacher (13.) einen Penalty der Gäste entschärft hatte,  erfolgreich. Gegen Ende des zweiten Drittels gerieten die Devils erneut ins Hintertreffen (38.). Doch mit einer souveränen Vorstellung der Abwehr im Schlussabschnitt sowie einer sehr effektiven Chancenverwertung durch Tim Tenschert (51.) und eben Synek konnte die Wende noch herbeigeführt werden.

Hinsichtlich der Vertragsverlängerung von VfE-Trainer Robert Linke über diese Spielzeit hinaus könnte eventuell schon demnächst Vollzug vermeldet werden. Wobei die neue Vereinbarung wahrscheinlich sogar für zwei Jahre gelten soll. Meißner: „Wir sind uns eigentlich so weit schon einig.“