Eishockey Steelers suchen den Erfolg

Steelers-Angreifer Matt McKnight versucht sich gegen die Lausitzer Füchse Mychal Monteith und Keeper Olafr Schmidt (rechts) durchzusetzen.
Steelers-Angreifer Matt McKnight versucht sich gegen die Lausitzer Füchse Mychal Monteith und Keeper Olafr Schmidt (rechts) durchzusetzen. © Foto: Helmut Pangerl
Bietigheim-Bissingen / Von Mathias Schmid 05.10.2018

Wenn die Bietigheim Steelers an diesem Freitag, 20 Uhr, in der EgeTrans-Arena auf die Löwen aus Bad Tölz treffen, ist die Lage verhältnismäßig angespannt beim amtierenden Meister. Denn es gilt, die Serie von vier Niederlagen in Serie zu durchbrechen und sich so auch für das Derby am Sonntag, 17 Uhr, bei den Heilbronner Falken in Stellung zu bringen. Die ebenfalls angezählten Bad Tölzer könnten dafür der richtige Gegner sein.

Eines wollte Volker Schoch, Geschäftsführer der Bietigheim Steelers nach der 2:5-Pleite gegen die Lausitzer Füchse loswerden: „Es ist der falsche Zeitpunkt, sich Sorgen zu machen. Wir haben sieben Spieltage absolviert, es kommen noch 45“, betont er, „wir lassen uns nicht verrückt machen.“ Natürlich sei man mit dem Start nicht zufrieden, aber „man muss der ganzen Situation eine Chance geben“, meint er zum personellen Umbruch im Team und zu Neu-Trainer Hugo Boisvert. „Wir wussten alle, dass jeder, der Kevin (Gaudet, Ex-Coach, die Red.) beerbt, es extrem schwer haben wird. Das gilt auch für die Mannschaft.“ Was Schoch ebenfalls vehement betonte: „Wir haben kein Problem in der Mannschaft. Das Verhalten passt untereinander.“ Mehr sogar: „Die Jungs haben sich vor dem Spiel gegen Weißwasser getroffen, waren gut drauf.“

Nur in den Spielen selbst scheint aktuell die Lockerheit zu fehlen. Die wollen sich Boisvert und sein Team wieder erarbeiten. In der kurzen Zeit zwischen den Spielen habe der Coach einiges umgestellt. Er berichtet: „Die Stimmung ist gut, ich habe viel positive Energie gespürt. Das ist genau das, was wir brauchen.“ Und auch genau das, was angebracht sei, denn: „Wir haben gegen Weißwasser ein gutes Spiel gemacht. In neun von zehn Fällen gewinnst du die Partie.“

Verzichten muss er aller Voraussicht nach das gesamte Wochenende weiterhin auf die beiden verletzten Angreifer Shawn Weller und Tyler McNeely. „Wir müssen schauen, aber es sieht nicht gut aus“, meint der Coach, der zudem auf Unterstützung von Kooperationspartner Nürnberg Ice Tigers hofft. „Wenn wir jemanden bekommen, ist das gut. Aber wir haben genügend Spieler mit Qualität“, betont Boisvert.

Schlappe auf für Bad Tölz

Ein Befreiungsschlag gegen Bad Tölz käme zu einem wichtigen Zeitpunkt, um am Sonntag nicht mit einem noch größeren Rucksack aufs Eis in Heilbronn marschieren zu müssen. In der Tabelle stehen die achtplatzierten Bad Tölzer mit acht Zählern nur einen Rang und Punkt hinter den Steelers. Auch sie kommen mit einer Schlappe im Gepäck nach Bietigheim. Am Mittwoch setzte es ein 2:9 zu Hause gegen Frankfurt. Doch das sollte den Eindruck der Mannschaft nicht allzu sehr trüben. Das Team vom neuen Trainer Markus Berwanger, der in der Saison 2002/03 auch Chef hinter der Bietigheimer Bande war, hat sich im Sommer gut verstärken und will die Pre-Playoffplätze angreifen. Königstransfer Lubor Dibelka, der vom SC Riessersee kam, ist aber noch verletzt.

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