Heidenheim / Annette Hof Nach fünf ungeschlagenen Spielen bezieht der FFV eine 1:3-Heimniederlage gegen den FV Asch-Sonderbuch.

Nachdem die Verbandsliga-Fußballerinnen des FFV Heidenheim in den vergangenen fünf Spielen jeweils hatten punkten können, mussten sie am Sonntag eine unglückliche 1:3-Heimniederlage gegen den FV Asch-Sonderbuch einstecken. Unglücklich war die Niederlage deshalb, weil alle Gegentore durch Standardsituationen entstanden.

Die Gastgeberinnen waren von Beginn an hellwach und ließen den Gegner durch frühes Pressing nicht zum Spielaufbau kommen. Durch viele Ballgewinne und teilweise gute Spielkombinationen auch über die Außenbahnen konnte man sich schon in der ersten Hälfte der Partie etliche Chancen erarbeiten.

Die erste gute Möglichkeit hatte Ramona Schmid. Der Ball kam von Franzi Schüßler auf Verena Hörger, die den Ball gut in die Spitze auf Ramona Schmid durchsteckte. Beim Torschuss hatte die Torspielerin des FV Asch-Sonderbuch aber noch ihre Fingerspitzen dran.

Pech beim Torabschluss hatte auch Vina Crnoja, die nach einem Doppelpass mit Verena Hörger zum Abschluss kam, aber nur die Latte traf. Eine Führung wäre zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Möglichkeiten verdient gewesen. Die Gäste konnten bis dahin noch keine gute Chance herausspielen, erzielten dennoch in der 26. Minute durch einen Eckball das 0:1, da in dieser Situation nicht energisch und konzentriert genug verteidigt wurde.

In der 39. Minute kamen die Gäste zu ihrer zweiten Chance. Ein Freistoß aus 18 Metern landete für die ansonsten gut agierende Torspielerin Janina Liber unhaltbar im Tor. Doch geschlagen geben wollte man sich im Heidenheimer Lager noch lange nicht.

Tempo nochmals verschärft

Das Tempo wurde nochmals erhöht, und auch auf die Abwehrreihe um Tigi Bah war Verlass. Eine gute Möglichkeit, den Anschlusstreffer in der ersten Hälfte zu erzielen, hatte Tina Neubrand, die aber gleich zweimal am Pfosten scheiterte.

Nach der Halbzeitpause legten die Heidenheimerinnen dann nochmals eine Schippe drauf. Der Gegner wurde überwiegend in die eigene Hälfte gedrängt. In der 64. Minute fiel der längst fällige Anschlusstreffer. Nachdem sich Tina Neubrand sehr gut durchgespielt hatte, legte sie für Vina Crnoja auf, die aus spitzem Winkel zum 1:2 verkürzte.

In der 87. Minute wurde eine Heidenheimer Abwehrspielerin im eigenen Strafraum aus kurzer Distanz am Arm angeschossen, und der Schiedsrichter entschied auf Foulelfmeter. Das hieraus resultierende 1:3 war gleichzeitig auch der Endstand. ho

Liber, Lederer, Neubrand, Bah, Di Muro, Hornetz, Schüßler, Schmid, Crnoja, Schröm (77. Szatzker), Hörger