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Mainhardt / Wolfgang Feuchter  Uhr
Bei der württembergischen Meisterschaft in der Mainhardter Steinbühlhalle hat sich die U 14 des SSV Geißelhardt achtbar aus der Affäre gezogen.

Der SSV Geißelhardt hat am Wochenende in der Steinbühlhalle die württembergische Meisterschaft der männlichen U-14-Jugend im Volleyball ausgerichtet. Die ersatzgeschwächten Geißelhardter erreichten den sechsten Platz. Meister wurde die Mannschaft vom TV Rottenburg gefolgt vom MTV Ludwigsburg und vom TV Schmiden.

Die Geißelhardter hatten es neben den Mannschaften Stuttgart, Ulm und Flacht auch mit dem Bundesliga-Nachwuchs aus Friedrichshafen und Rottenburg zu tun. Andere Hochkaräter waren der MTV Ludwigsburg, der von Kadertrainer Thomas Hapke trainiert wird, sowie der TSV Schmiden, dessen Trainer, Jörg Ahmann, die U-23-Nationalmannschaft im Beach-Volleyball trainiert und selbst schon eine Bronzemedaille im Beachvolleyball bei den Olympia 2000 in Sydney gewonnen hat.

Drei Geißelhardter fehlen

Die Geißelhardter mussten krankheitsbedingt auf zwei ihrer Stammspieler verzichten. Außerdem durfte mit Laura Wacker eine weitere Stütze der Mannschaft nicht mitspielen, da es bei der württembergischen Meisterschaft nicht erlaubt ist, dass Mädchen in der Jungen-Mannschaft eingesetzt werden, obwohl dies bei allen Qualifikationsturnieren davor kein Problem darstellt.

Zu Beginn kassierte der SSV eine 0:2-Niederlage gegen Schmiden. Im zweiten Spiel gegen Ulm leisteten die Geißelhardter schon etwas mehr Gegenwehr, mussten aber eine weitere 0:2-Niederlage akzeptieren. Die Siegchancen waren gegen den TSV Flacht größer. Die jungen Geißelhardter schafften es, sich mit 25:17 und 25:22 den ersten 2:0-Sieg zu sichern.

Dadurch landete der SSV nach der Vorrunde auf dem dritten Tabellenplatz seiner Gruppe und spielte somit um Rang 5. Mit dem VfB Friedrichshafen traf man auf einen der harten Brocken. Trotzdem ließen sich die Geißelhardter nicht entmutigen und kämpften bis zum Schluss. Es sollte heute aber nicht zu einem zweiten Sieg reichen, das Spiel ging mit 0:2 Sätzen an den Bundesliga-Nachwuchs vom Bodensee.

In den beiden folgenden Finalspielen wurden den Zuschauern zwei hochklassige Volleyballspiele geboten. Mit 25:18 und 25:19 gewann der TSV Schmiden gegen den VfB Ulm und sicherte sich somit Platz drei, der für die Teilnahme an den Regionalmeisterschaften berechtigt.

Das Finale zwischen Ludwigsburg und Rottenburg war ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich die Ludwigsburger Mannschaft äußerst knapp mit 1:2 Sätzen dem TV Rottenburg geschlagen geben musste.

Die jungen Geißelhardter holten einen beachtlichen 6. Platz und ließen dadurch den TSV G.A. Stuttgart und den TSV Flacht hinter sich.

SSV Geißelhardt: Tizian Böhringer, Neo Epple, Simon Schulleit, Laurin Schanzenbach, Julian Schieber und Robin Wagner. Es fehlten Finn Becker, Luca Moll und Laura Wacker.