Die Tischtennis-Oberligisten des TTC Gnadental haben am Wochenende einen Doppelspieltag. Am Samstag um 18 Uhr geht’s nach Birkmannsweiler, zum künftigen Team von Peng Gao. Am Sonntag wird dann der Abstiegskonkurrent SC Staig in der neuen Michelfelder Sporthalle erwartet. Mindestens ein Sieg ist Pflicht für den Klassenerhalt.

Die Gnadentaler sind derzeit auf Rang 6 platziert, sind jedoch punktgleich mit dem Vorletzten, also weiterhin in höchster Abstiegsnot. Der VfR Birkmannsweiler steht mit 16:14 Punkten auf Rang vier, an dem sich bis zum Saisonende nicht viel ändern wird. Dies kann sich möglicherweise negativ auf die Motivation der Multi-Kulti-Truppe mit sechs verschiedenen Nationalitäten auswirken. Letztes Wochenende standen sich die aktuellen Gegner des TTC direkt gegenüber. Völlig überraschend gewann ­Staig­ in Birkmannsweiler mit 9:7.

Keine Lieblingsgegner

Der Sonntagsgegner SC Staig hat mit nun vier Rückrundensiegen eine beeindruckende ­Performance und muss sehr ernst genommen werden. Besonders die beiden Spitzenspieler, der Oldie Gerd Richter und der angriffsstarke Russe Valery Rakov, weisen eine positive 9:3-Siegbilanz auf. Beide zählen nicht zu den Lieblingsgegnern von Gao und Horlacher, umso wichtiger sind drei Punkte aus dem vorderen Paarkreuz. Im mittleren und hinteren Paarkreuz erscheinen die Gäste aus der Ulmer Vorstadt zumindest aus Bilanzsicht als schlagbar. Alle Gegner haben negative Bilanzen. Lukas Kramer und Florian Saljani müssen mit einer konzentrierten Leistung ihre guten Siegchancen nutzen.

Mit einer Wiederholung des knappen Vorspielsiegs gegen den punktgleichen SC Staig kann sich der TTC entscheidend absetzen, weil Staig nur noch zwei Begegnungen gegen die beiden Aufstiegsaspiranten Plüderhausen und Bietigheim absolvieren muss. Die Gnadentaler treten mit ihrem Stammquartett Gao, Horlacher, Kramer und Saljani, sowie mit Uwe Zeisberger und Lukas Petermann im hinteren Paarkreuz an.