Fast immer waren die Spiele zwischen Hall und Dresden hochklassig, in jedem Fall aber sehr spannend. Im Jahr 2010 fuhren die Monarchs zum Playoff-Viertelfinale nach Hall, triumphierten mit 56:45. In der Runde der letzten vier gewannen aber immer die Gastgeber.

2014: Unicorns gewinnen vor 2500 Fans

Das Hagenbachstadion ist mit 2500 Zuschauern brechend voll, als die Unicorns mit einem 33:27-Erfolg den dritten Einzug in das deutsche Finale perfekt machen. Marcus Sims gelingen 24 Punkte. Die Partie ist von einigen Fehlern und gleichzeitig herausragenden Spielzügen geprägt. Schon damals mit dabei: Cody Pastorino, der einen Dresdner Pass abfängt.

2015: Halbfinale in der Optima-Sportpark-Baustelle

Erstmals treffen die beiden Teams im Optima-Sportpark aufeinander. Die Monarchs führen zur Pause, die Unicorns stehen unter Druck. Der damalige Offensive Coordinator Jordan Neuman entscheidet sich bei einem vierten Versuch nicht das Fieldgoalteam aufs Feld zu schicken, sondern den Versuch auszuspielen, obwohl Hall 15 Yards erreichen muss. Marco Ehrenfried findet den heutigen Runningback-Coach Felix Brenner, der zum Touchdown läuft. Hall siegt mit 41:34.

2016: Patrick Donahue läuft 100 Yards zum Touchdown

Fast 3000 Zuschauer sind in den Optima-Sportpark gekommen und erleben einen entfesselten Patrick Donahue. Schon im Jahr zuvor war der US-Runningback der Haller ein 93-Yard-Lauf zum Touchdown gelungen. Diesmal packt er noch sieben Yards drauf – mehr geht nicht. Donahue läuft über 100 Yards zum 35:26-Endstand. Die Defense ist stark, lässt den bulligen Dresdner Donald Russell nur selten zur Entfaltung kommen.

2018: Ulz Däuber kommt als Dresdner zurück nach Hall

Der jüngste Erfolg der Schwäbisch Hall Unicorns über die Dresden Monarchs ist der abgeklärteste. Mit 23:7 setzen sich die Gastgeber durch. „Wenn du weißt, dass du eine so starke Verteidigung hast, dann musst du in der Offense nicht so viel Risiko eingehen“, kommentiert der damalige Quarterback Marco Ehrenfried die starke Abwehrleistung seines Teams. Vor 3207 Zuschauern kommen die Monarchs nie ins Rollen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht“, konstatiert Dresdens Headcoach Ulz Däuber. Für ihn ist es die Rückkehr in die Stadt, in der er aufgewachsen ist. Nun kehrt er erneut dorthin zurück.

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