Die Schach-Damen des SK Schwäbisch Hall sind in der Frauen-Bundesliga gefordert. In der dritten Doppelrunde geht es zum ersten Mal für die Frauen nach Erfurt zu Medizin Erfurt.

Am Samstag ist zunächst Gastgeber Erfurt der Gegner, danach geht es gegen Lehrte. Gegen beide Mannschaften aus der hinteren Tabellenhälfte sind möglichst hohe Siege Pflicht. Am Ende kann, wie in der vorigen Saison, jeder Brettpunkt für die Meisterschaft zählen. Schwäbisch Hall wird mit einer starken Mannschaft an den Start gehen, Namen werden aber nicht vorher genannt, um eine gezielte Vorbereitung der gegnerischen Mannschaften zu erschweren. Für Lehrte spielt unter anderem die deutsche U16-Europameisterin Fiona Sieber am Spitzenbrett.

Erfurt und Lehrte können relativ locker in die Doppelrunde gehen: Beide verschafften sich im Januar durch Siege gegen die direkte Konkurrenz Luft im Abstiegskampf. Gegen Schwäbisch Hall und Deizisau haben sie nichts zu verlieren.

Die Blicke werden am Wochenende mehr zur Konkurrenz nach Hamburg gehen. Dort tritt Meister Baden-Baden an. Hall hofft auf einen ähnlichen Ausrutscher wie in der letzten Saison: Da erreichten die Hamburgerinnen ein 3:3 gegen den späteren Meister. Sicher fehlen wird bei Baden-Baden Anna Muzychuk, die gerade im Finale der Weltmeisterschaft in Teheran um den Titel spielt – noch im Januar war sie mit Baden-Baden in Schwäbisch Hall und spielte remis gegen Nino Batsiashvili.