Handball Wiedersehen mit Nico Hiller

Der Pfullinger Drittliga-Handballer Micha Thiemann (am Ball) will sich auch in Kornwestheim durchkämpfen.
Der Pfullinger Drittliga-Handballer Micha Thiemann (am Ball) will sich auch in Kornwestheim durchkämpfen. © Foto: Grundler
Pfullingen / woga 08.02.2019

Handball-Drittligist VfL Pfullingen möchte nach zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, doch mit dem SV Salamander Kornwestheim wartet ein starker Gegner, der am Wochenende  die TGS Pforzheim 29:24 besiegte und das Hinspiel in Pfullingen 34:29 gewann.

VfL-Trainer Frederick Griesbach meint: „Der SVK ist klarer Favorit, die Kornwestheimer sind top besetzt, haben mit Peter Jungwirth (134 Tore, darunter  52 Siebenmeter, die Red.) und Christian Wahl die beste Flügelzange der Liga, dazu am Kreis den Ex-Neuhäuser Julius  Emrich und Nico Hiller, der jahrelang für den VfL Tore warf. Das ist ein Klasse-Team..“

Der Pfullinger VfL-Coach betont: „Wollen wir dort etwas holen, müssen wir  absolut ans Limit gehen, alles abrufen, die 100 Prozent vom letzten Samstag  gegen Konstanz wieder  leisten. Nur dann haben wir eine Chance.“

Bei Kornwestheim wechselt Torwart Felix Beutel im Juni zum HC Oppenweiler/Backnang. Trainer Alex  Schurr hat Verletzte wie Welz, Großmann und Kugel, aber man möchte den dritten Sieg im Kalenderjahr  2019 feiern. Schurr hat Respekt vor dem Gast von der Echaz und dessen guter Leistung gegen den Spitzenreiter HSG Konstanz.

VfL-Coach Griesbach aber gibt zu Protokoll: „Wir machten einiges falsch gegen Konstanz, einiges richtig, aber Fakt ist: wir haben null Punkte geholt, und insgesamt fehlen uns drei Punkte. Doch wir haben gut mitgespielt, kein Vorwurf an das Team, das sich gut verkaufte. Lob nützt  uns nichts, wir brauchen Punkte. Lukas List hat eine leichte Einblutung am Knie,  es fehlten zu Wochenbeginn einige  Spieler,  die angeschlagen und krank waren. Zudem geht bei einigen meiner Spieler das Studium und der Beruf vor, das ist nicht ideal.“

Über den Gegner weiß Griesbach zu sagen: „Kornwestheim müsste noch weiter oben stehen, die wollen den Sieg gegen uns. Wir aber möchten endlich im Kalenderjahr 2019 punkten. Natürlich machen mein Co-Trainer Michael Gruber und ich weiter bis Mai,  wir  haben noch Aufgaben zu erledigen. Das Team  wollen wir noch besser machen, es gibt eine Entwicklung, die noch weitergeht.  Ich übergebe  meinem Nachfolger Daniel Brack,  der eine richtig  gute Wahl ist, ein intaktes Team, denn es  bleiben fast alle Spieler.“

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