Handball Wiedersehen mit Ex-Kollegen

Florian Möck (am Ball, hier gegen den Pforzheimer Florian Taafel) will bei der schweren Drittliga-Aufgabe des VfL in Konstanz eine Überraschung schaffen. Bei der HSG wirken drei altbekannte Gesichter mit.
Florian Möck (am Ball, hier gegen den Pforzheimer Florian Taafel) will bei der schweren Drittliga-Aufgabe des VfL in Konstanz eine Überraschung schaffen. Bei der HSG wirken drei altbekannte Gesichter mit. © Foto: Grundler
Pfullingen / Alexander Mareis 14.09.2018

Die Wurfquote muss sich verbessern: Mit den 45 Prozent verwerteter Bälle, die VfL-Trainer Frederick Griesbach bei der 25:28-Heimniederlage gegen die TGS Pforzheim ermittelt hatte, „werden wir in der 3. Liga Süd kein Spiel gewinnen.“

Ausgerechnet nach der ersten Saisonniederlage müssen die Echaztäler bei einem der Topfavoriten auf den Drittliga-Meistertitel antreten.

Die HSG Konstanz bringt nicht nur viel Qualität aufs Parkett, sondern sorgt durch ihre Mannschaftsstruktur auch noch für eine Partie mit Derbycharakter, wenngleich die Entfernung zum Bodensee eigentlich nicht für einen solchen spricht. In Person von Michel Stotz, Tim Keupp und Torhüter Simon Tölke stehen drei Akteure im Kader der Konstanzer, die man in der Region bestens kennt, weil sie einst für den TV Neuhausen oder VfL Pfullingen um Punkte kämpften.

„Die Spieler der beiden Teams kennen sich gut, sind teilweise untereinander befreundet. Nicht nur deswegen erwartet uns eine Partie, auf die wir regelrecht hinfiebern“, macht Trainer Griesbach klar.

Zum Bruderduell wird es allerdings nicht kommen, weil Robin Keupp auf Pfullinger Seite weiterhin verletzt ist. Auch Micha Thiemann und Christian Jabot werden passen müssen.

Speziell Jabot wurde gegen Pforzheim schmerzlich vermisst, weil die Echaztäler von Rechtsaußen weniger Akzente als erhofft setzen konnten.  Felix Stahl, der gegen die Badener auf dieser Position aushelfen musste, hatte mit drei Wurfversuchen Pech.  Er selbst und Trainer Griesbach sind sich einig darüber, dass der aus Neuhausen gekommene Blondschopf freilich besser im rechten Rückraum aufgehoben ist. „Dort fühle ich mich deutlich wohler“, so Stahl, der sich in Konstanz durchaus etwas ausrechnet.

Auch hierbei erhält er Zuspruch von Frederick Griesbach. „Wir würden nur allzu gerne eine Überraschung schaffen. Meine Spieler waren nach der Heimniederlage gegen die TGS enttäuscht und werden alles daran setzen, sich die Punkte rasch zurückzuholen.“

Einer, der besonders brennt, ist Marc Breckel. Der Linksaußen hatte im bisherigen Saisonverlauf überragend agiert, vor Wochenfrist aber nicht zu seiner etatmäßigen Form gefunden und „nur“ drei Mal eingenetzt. „Marc hat man die Unzufriedenheit im Training angemerkt. Er hat in Konstanz einiges vor, ich bin gespannt“, so Griesbach, der den Hausherren Zweitliganiveau attestiert.

Info VfL-Fans können im Mannschaftsbus mitfahren. Los geht es am Samstag um 15.45 Uhr an der Kurt-App-Halle.

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