Der Tischtennis-Bezirk Alb ist bei der Suche nach einem Kassierer fündig geworden. Werner Bergmann aus Bad Urach fungiert künftig als Finanzchef. Der bisherige Kassierer Martin Glaser (Weilheim) präsentierte beim Online-Bezirkstag seinen letzten Bericht in dieser Funktion. Das Jahr 2020 wurde mit einem Plus von 1500 Euro abgeschlossen.

Rückgang bei den Mannschaftszahlen

Weniger erfreulich ist die Entwicklung bei den Mannschaftszahlen. Wie Thomas Walter, der Geschäftsführer von Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW), berichtete, gab es auf Verbandsebene bei den Meldungen für die bevorstehende Saison 2021/22 einen Rückgang von  8,4 Prozent. Der Bezirk Alb hatte in der zurückliegenden Spielzeit, die   coronabedingt annulliert werden musste,  195 Mannschaften am Start. Für die nächste  Runde sind  186 Frauen- und Männer-Teams gemeldet worden (ein  Rückgang von etwa fünf Prozent). Bei der vom Bezirks-Vorsitzenden Reinhard Lengsfeld geleiteten und 80 Minuten dauernden  Versammlung musste auch ein neuer Pokalspielleiter gewählt werden. Jürgen Scheible von der TTG Sonnenbühl übernimmt dieses Amt von Hans-Jürgen Zierke (TTC Bad Imnau).

Spielen im Play-Off-Modus?

Da in der Bezirksliga zum zweiten Mal in Folge 13 Mannschaften mit von der Partie sind, stellte Christoph Plümicke vom  TSV Sickenhausen den Antrag, die Spielklassen mit weniger Teams zu besetzen, möglicherweise aufzuteilen und im Play-off-Modus zu spielen.  „Gerade in diesen Zeiten sollten spontane, pragmatische oder sogar revolutionäre Lösungen möglich sein“, so Plümicke.

Sollstärke sollte beachtet werden

Der Sickenhäuser Spieler und Funktionär könnte sich auch vorstellen, künftig mit Vierer-Mannschaften (derzeit spielen die Männer auf Verbands- und Bezirksebene mit Sechser-Teams) aufzulaufen. „Im Verband wird über Vierer-Mannschaften diskutiert“, erklärte Walter, „die Tendenz geht auch in diese Richtung“. Rolf Eißler, ein Experte in puncto Ordnungen und Satzungen, verwies darauf, dass in den Bestimmungen eine Sollstärke von zehn Männer-Mannschaften vorgesehen ist.