Handball Talentierte Junglöwen erfordern bissigen VfL

Mit viel Biss wollen die Pfullinger (hier Niklas Roth, links) am Samstag gegen die Rhein-Neckar Löwen II agieren.
Mit viel Biss wollen die Pfullinger (hier Niklas Roth, links) am Samstag gegen die Rhein-Neckar Löwen II agieren. © Foto: Grundler
Pfullingen / Alexander Mareis 12.10.2018

Nach zwei Heimniederlagen hat es die Handballer des VfL Pfullingen in der 3. Liga Süd nun auch erstmals auswärts erwischt. Die 32:33-Pleite bei dem auf einem Abstiegsrang platzierten HC Oppenweiler/Backnang trieb Trainer Frederick Griesbach die Zornesröte ins Gesicht.

Damit der Ärger nicht allzu lange anhält, sollte die anstehende Heimpartie gegen die Rhein-Neckar Löwen II (Samstag, 20 Uhr, Kurt-App-Halle), die eine Partie weniger aufweisen und zwei Ränge unter den sechstplatzierten Echaztälern angesiedelt sind, auf alle Fälle gewonnen werden. Die Truppe aus Nordbaden gilt seit jeher als Talentschuppen, der an guten Tagen jeden Gegner in Verlegenheit bringen kann, enormes spielerisches Vermögen, aber auch eine gewisse Wankelmütigkeit besitzt.

Löwen siegten erstmals daheim

Zuletzt holten sich die Youngsters Selbstvertrauen durch einen klaren 34:26-Heimsieg über den TVS Baden-Baden – damit war der erste Saisonerfolg vor heimischem Publikum eingefahren.  Zuvor rangen die vom Trainergespann André Bechthold und Michel Abt betreuten Junglöwen der Zweitvertretung des HBW Balingen-Weilstetten beim 32:32 auswärts ein Punkt ab und brachten am zweiten Spieltag den Drittligaspitzenreiter TSB Horkheim (14:0 Punkte) bei der knappen 32:33-Heimniederlage an den Rand eines Punktverlusts.

Wie schon aus den Vorjahren bekannt, können die Gäste auf die Unterstützung der eigenen A-Jugend, die zahlreiche Auswahlspieler in ihren Reihen hat, bauen.

Der VfL will eine Reaktion auf das misslungene Auswärtsspiel beim HC Oppenweiler/Backnang in der Vorwoche zeigen und den Junglöwen mit viel Biss begegnen. So beinhaltete die Trainingswoche viele Wettkampfformen und auch regenerative Anteile. VfL-Trainer Frederick Griesbach meint: „Die Junglöwen werden uns alles abverlangen, egal in welcher Konstellation sie auftreten werden. Sie sind jung, alle technisch sehr gut ausgebildet und hungrig. Dazu noch fit und sie kommen mit einem guten Gefühl aus dem letzten Spielen zu uns.“

 Auf den VfL wartet eine sehr variable Abwehr, die ihre Angreifer über ein gutes Umschaltspiel schnell nach vorne schickt.

Daher erwartet Griesbach „ein attraktives Spiel zweier Teams, die gerne mit offenem Visier spielen und über 60 Minuten enormes Tempo gehen können und wollen.“

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