Leichtathletik Loroff sprintet in die Spitze

Riederich / rh 09.08.2018

Am vergangenen Wochenende gab es die letzten Wettkämpfe vor der Sommerpause für die Riedericher Leichtathleten und sie konnten sich mit herausragenden Leistungen verabschieden. Am Samstag ging es nach Aulendorf in Oberschwaben zum Feriensportfest und am Sonntag nach Walldorf, zu den Süddeutschen Meisterschaften der U23 und U16.

Nils Loroff bestätigte seine gute Form und lief in Aulendorf über 100 Meter mit 11,32 Sekunden eine neue persönliche Bestzeit, mit der er auf Platz acht der U20 in Württemberg vorrückte, der zweitschnellsten Zeit im Land bei der M18. Auf den Endlauf verzichtete er bewusst, um am anderen Tag bei den Süddeutschen als einziger Riedericher Teilnehmer über 200 Meter voll fit zu sein.

Persönliche Bestzeit

Der Plan ging auf: Nils Loroff lief nach strapaziöser Anreise am heißesten Wochenende vom Start weg volle Pulle und holte sich im ersten Zeitlauf den Sieg mit hervorragenden 22,83 Sekunden und neuer persönlicher Bestzeit. Damit wurde er am Ende als jüngster Teilnehmer der U23 Zehnter bei diesen Süddeutschen Meisterschaften. Und damit ist er auch aktuell der schnellste Württemberger seines Jahrgangs.

Lisamarie Haas ist zurück

Lisamarie Haas hatte sich beim Hürdenspektakel in Riederich an der Wade verletzt und war so fünf Wochen in der Wettkampfphase zum Zuschauen degradiert. Seit 2014 war sie über die Stadionrunde nicht mehr so in Schwung gekommen und ihren Bestleistungen hinterher gelaufen. Allenfalls über die 400 Meter Hürden und auch die 800 Meter hatte sie sich noch steigern können. Über die 400-Meter-Strecke  wollte es nicht mehr klappen und in Friedberg bei den Schwäbischen Meisterschaften  hatte sie als souveräne Siegerin nur 59,50 Sekunden erzielen können.

Im letzten Rennen der Saison war nun der Druck hoch, die Ergebnisse im Training waren aber von Tag zu Tag vielversprechender. Und Lisamarie Haas wollte es noch einmal wissen, lief so schnell wie lange nicht mehr an und konnte auch alleine in Führung liegend auf der Zielgeraden noch Druck machen. Die Uhr blieb bei ausgezeichneten 58,33 Sekunden stehen. Zu Recht konnte sie freudestrahlend beide Arme nach oben reißen. Damit meldete sie sich mit der drittbesten Zeit in ihrer Karriere zurück.

Nico Loroff lief über 200 Meter der U18 mit 24,53 Sekunden neue persönliche Bestzeit. Marie Mayer sprang bei der weiblichen U18 4,59 Meter weit und 1,45 Meter hoch, womit sie zwei Mal Dritte wurde. Damit deutete sie an, dass noch mehr Potential in ihr steckt. Lukas Kurz war bei den Männern nach einer Woche Arbeit mit 5,69 Meter im Weitsprung und 24,42 Sekunden über 200 Meter noch etwas Müdigkeit anzumerken.

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