Der VfL Pfullingen jagte seine Fans an den heimischen Empfangsgeräten durch ein Wechselbad der Gefühle. Früh schien sich die Richtung anzudeuten, wohin des Spiel gehen sollte – das dritte zu Hause in der Gruppenphase der Aufstiegsrunde zur 2. Liga.

Energischer Start des VfL

7:2 führten die Pfullinger nach neun Minuten gegen die extrem stark eingeschätzte HSG Hanau. Das 10:9 (17.) sorgte nicht sonderlich für Unruhe, über 13:9 (20.) ging es hoch zum 22:15-Pausenstand.

Von 27:19 auf 28:26

Was sollte also noch passieren, zumal bis zum 27:19 (40.) der Abstand sogar noch anwuchs. Fühlte man sich in der Folge zu sicher? Anders konnte man sich den 28:26-Zwischenstand nicht erklären (46.). Diese 1:7-Sequenz binnen sechs Minuten war unfassbar – das Folgende auch. 34:27 (52.) war der Zwischenstand, darunter ein astreiner Dreierpack von Linksaußen Marc Breckel.

Showdown am Wochenende

Mit dieser brachialen Antwort war wieder alles im Lot beim VfL, der sich einen 39:30-Sieg sicherte, den man sich eine Viertelstunde vor Feierabend in dieser Höhe nicht vorstellen konnte. Jetzt kommt es am Wochenende zum Showdown in der Gruppe. Der VfL Pfullingen ist mit 6:4 Punkten wohl durch, will in Willstätt trotzdem punkten – am besten doppelt.