Der VfL Pfullingen möchte nach dem Sieg in Erlangen auch den TV Willstätt besiegen, wobei Trainer Daniel Brack nach seinem beim Jubeln zugezogenen Mittelfußbruch wohl mit Krücken an der Bank stehen und Kommandos geben wird.

Der Gast TV Willstätt hat unter Trainer Marco Schiemann und dem ehemaligen Pfullinger Daniel Schliedermann erst einen Punkt geholt (1:5) – auswärts mit 26:26 beim TV Hochdorf. In Fürstenfeldbruck gab es eine 22:37-Klatsche und gegen die HG Saarlouis verloren die Südbadener 21:27, als man 20 Fehlwürfe und zwei vergebene Siebenmeter produzierte.

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Pfullingen

Höhere Ziele

Doch man hat höhere Ziele, will nicht wieder eine Relegation spielen, die Liga gerade so halten wie in der Vorsaison. Willstätt hat sich verstärkt. Matzinger, Kvesic, Grzbowsky, Dodig und Beering sind zu beachten. Daniel Brack konnte sich nach seinem Fußbruch den Gast auf Video noch nicht anschauen. Das wird aber rechtzeitig nachgeholt.  Der Trainer-Pechvogel zum Spiel: „Optimal ist das für mich nicht, aber mein Team sollte den Bock auch zu Hause umstoßen. Wir haben an der Abwehr gearbeitet, denn 38 Gegentore in Erlangen, 22 in Halbzeit eins, sind viel zu viel. Da müssen wir den Torstehern auch helfen, sie unterstützen. Die gesamte Abwehrarbeit muss stark verbessert werden. Wir sind auf einem guten Weg, müssen noch hart arbeiten. Die Angriffsqualität war vorhanden und auch mit den Verletzten wird es besser – nur Robin Keupp und Lukas List fallen aus. Aber vorne hatten wir in Niklas Roth, Marc Breckel und Lukas Fischer starke Schützen, die zusammen 27 Tore erzielten. Auf sie kann man bauen. Willstätt kann man nicht nach drei Spielen abschreiben, erst nach zehn kann man  alles beurteilen.“

Gerne deutlicher

Pfullingen hat sich auf knappe Spielausgänge spezialisiert: 30:31 in Plochingen, 27:27 gegen die Löwen und 39:38 in Erlangen. Daniel Brack wäre es recht, wenn man die Sache am Samstag deutlicher zu VfL-Gunsten gestalten könnte. Der Trainer baut dabei auch auf die tollen Fans, man hofft auf mehr als zuletzt. Mit einem Sieg  hätte man ein positives Punktekonto – das ist ein klares Ziel. Die Jungs werden für ihren verletzten Trainer alles geben.