Am Samstag gastiert der SSV Reutlingen beim SV Linx, der im sechsten Spiel in Rielasingen mit 3:2 zum ersten Sieg kam. In der Vorsaison führte der SSV 1:0, ehe Gümüssu einen Elfmeter verballerte, Linx war zurück im Spiel, siegte 3:1 – das war der Dosenöffner für den Klassenerhalt.

Trainer  Thomas Leberer hatte in Rielasingen eine Viererkette und davor eine Fünferkette aufgebaut. Marco Rubio, der Torjäger, traf bisher oft. Auch Adrian Vollmer ist ein gefährlicher Mann. Dazu kam jetzt aus Kehl Samy Madihi. Schwenk und Metzinger kamen aus Oberachern, Schlieter aus Offenburg.

21 Mann im Training

SSV-Trainer Maik Schütt war  vom Montagstraining begeistert. Er hatte 21 Feldspieler dabei – so viele wie lange nicht mehr. Es gab im Spiel mit zwei Kontakten tolle Kombinationen, man erspielte sich viele Chancen, die man im Ernstfall aber verwerten muss. Das war ein Manko bisher.

Onesi Kuengienda, Ruben Reisig, Raphael Schneider, Armin Zukic und Willie Sauerborn haben trainiert mit der Mannschaft – ein neues Gefühl für das Trainer-Team. Auch ein Athletik-Trainer war zur Stelle. Elvir Gashi trainierte nach eigenem Plan. Verletzt sind Dominic Sessa (Kreuzbandriss), Denis Lübke (muskuläre Probleme) und  Pierre Eiberger (Innenbandzerrung und gequetschter Knochen im Knie). Der Kapitän wird noch einige Wochen ausfallen.

Kein Neuzugang

Schütt muss auf einen Neuzugang verzichten, die Verantwortlichen werden auch Enis Küley nicht verpflichten, den hätte Schütt gerne gehabt, aber er kann dies nicht beeinflussen. Wenn alle fit sind, hält Eberhrad Spohn den Kader für stark genug, um im Mittelfeld zu landen. Maik Schütt hofft: „Wir wollen unser Spiel aufziehen, schauen nicht auf Linx, werden Vollgas geben, ein Spiel mit Biss, Einsatz und Leidenschaft bieten. Es machte Spaß im Training zuzuschauen, nun müssen wir die tollen Leistungen auf dem Feld in Linx umsetzen, einfach alles geben. Wir stehen wie Linx unter Druck, aber ich bin überzeugt, dass wir in Linx und gegen Neckarsulm sechs Punkte einfahren. Die Spieler wissen, um was es in Linx geht, wir möchten auf acht Punkte kommen, den ersten Auswärts-Dreier holen. Die Einstellung wird top sein, da erwarte ich einfach viel, auch Steigerungen in Abwehr und Angriff.“

Viele Alternativen

Der SSV-Trainer weiter: „Wir im Trainer-Team haben ein gutes Gefühl, wenn man sich die ersten Trainingstage anschaut. Wir erarbeiten uns Chancen auch in Linx, müssen die verwerten und hinten absichern.  Die Jungs sind gut drauf, weil der Kader sich füllte. Ich habe Alternativen, nicht nur vier Spieler auf der Bank, kann variieren, flexibel sein. Wir müssen eben  alles umsetzen, was wir trainiert haben, haben einen Plan, der aufgehen kann. Wir wollen Linx unter Druck setzen, den eigenen vergessen machen. Die Verletztenmisere ist vorbei, nun starten wir richtig.“

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Nachholtermin in der Fußball-Oberliga steht: Der SSV Reutlingen empfängt am Mittwoch (25. September) den VfB Stuttgart II. Anpfiff im Stadion an der Kreuzeiche ist um 19 Uhr. Ursprünglich war die Partie für den 6. September vorgesehen. Die Nominierungen der VfB-Cracks Sebastian Hornung und Antonis Aidonis fürs U19-Nationalteam führten zur Verlegung der Partie.