Sondelfingen Don Erich und das laue Lüftchen

Dodo trug Alexandra Schaal vom RV Wannweil sicher durchs Sondelfinger Dressur-Viereck.
Dodo trug Alexandra Schaal vom RV Wannweil sicher durchs Sondelfinger Dressur-Viereck. © Foto: Baur
Sondelfingen / swp 08.08.2018
Drei Tage Reitturnier in Sondelfingen bei hochsommerlichem Wetter. Pferde, Reiter und die Helfer kommen bei 36 Grad im Schatten an ihre Grenzen.

Angenehm fühlte sich das leichte Lüftchen am Sonntagnachmittag bei der finalen Dressurprüfung der Klasse M an, das über der Anlage der Reiterkameradschaft Sondelfingen zu spüren war. 24 Reiterinnen und ein Reiter hatten sich in die Starterliste dieser Prüfung eingetragen.

In der ersten Abteilung auf dem Fohwasen siegte Susanne Niermann aus Balingen auf ihrem Pferd Don Erich mit einer Wertnote von 6,8. Am Vortag hatte sie sich in der L-Kandare bereits auf ihrem zweiten Pferd Hidallgo den vierten Platz erritten. Rang zwei ging in der M-Dressur an die Stuttgarterin Laura Schweizer mit Rubinio und einer 6,6. Der dritte Platz ging mit der Wertnote 6,5 an die letztjährige Kreismeisterin in der M-Dressur, Sabrina Walter (Undingen), mit Celentano.

Drum Major vor Dacota

In der zweiten Abteilung siegte mit einer 6,7 Delia Didra (Epfendorf) auf Drum Major. Am Vortag hatte sich Didra in der L-Kandare den fünften Platz gesichert. Platz zwei dieser Abteilung der Klasse M ging an Stefanie Kächelen (Nürtingen) und Dacota mit der Wertnote 6,6. Platz drei ging an Felicitas Walter (Leonberg) mit River Side und einer 6,4.

Am Sonntagmorgen waren in der A*-Dressur 32 Teilnehmer am Start. Die erste Abteilung wurde von der Trochtelfingerin Monia Geiselhart mit Claire entschieden, die für ihre überzeugende Vorführung die Wertnote 7,5 bekam. Platz zwei ging an Jana Heinz (Undingen) und Mary Lou mit einer 7,0. Rang drei ging an Celine Henkel (Tübingen) mit Pocahontas und einer 6,5.

In der zweiten Abteilung siegte Ines Kupfer (Bad Urach) auf Deichgräfin mit der Wernotte 7,0. Einen Tick schlechter wurde die Vorführung von Jule Mader (Engstingen) und Crystal Meths bewertet, sie erhielt mit der Wertnote 6,9 die silberne Schleife. Tamara Rueff (Filderstadt) kam mit Feodora und einer Wertnote von 6,7 auf Platz drei.

In der ersten Abteilung der L-Kandare am Samstagmorgen siegte die Undingerin Christine Böck mit Imannero und der Wertnote 7,4. Platz zwei ging an Ramona Kopp (Dußlingen) und Goldfee mit einer 7,2. In der zweiten Abteilung dieser Prüfung überzeugte der Pferdewirtschaftsmeister Peter Wetzel aus Epfendorf mit Heinevetter und einer Wertnote von 7,3. Er verwies Vera Merkel (Mössingen) mit Bordeaux‘s delight und einer 6,9 auf den zweiten Platz.

Das Turnier wurde am Freitagmittag um 12 Uhr mit einer L-Dressur eröffnet. 40 Teilnehmer hatten ihren Start bestätigt. In der ersten Abteilung erhielt die Reutlingerin Sabrina Huber mit Amazing Witch die Wertnote 7,2 und damit die goldene Schleife. Rang zwei ging an Inge Christian (Bad Urach) mit Sissi. In der zweiten Abteilung dieser Prüfung siegte ebenfalls mit einer 7,2 Jennifer Witte (Hohenzollern) mit Jaendet. Antje Steude kam mit Dorian und einer 6,7 auf den zweiten Platz.

In der Dressurpferdeprüfung der Klasse A am Freitagnachmittag hatte Frank Huber (Hohenzollern) allen Grund zum Strahlen. Er erhielt für die Vorstellung seines rittigen fünfjährigen Hannoveraner-Wallachs Quinton eine 8,2. Platz zwei ging an die Trochtelfingerin Carolin Völkel und ihre ebenfalls fünfjährige Württemberger-Stute La Motte. „Ein äußerst talentiertes und bereits weit gefördertes Dressurpferd“, so der Richter Jörg Fezer (Eschbronn) nach der Vorstellung.

65 Prozent am Start

„Zweieinhalb Tage Turnier bei Temperaturen um die 36 Grad im Schatten – das war anstrengend für Pferde, Reiter, aber auch unsere Helfer. Wir freuen uns sehr, dass trotz der extremen Temperaturen 65 Prozent der Reiter gekommen sind“, so das Resümee von Claudia König, Turnierleiterin und erste Vorsitzende des Vereins.

„Schön war für uns das Lob von vielen Reitern zum neuen Bodenbelag. Das hat uns überzeugt, auch künftig im Turniergeschehen der Region ein Wörtchen mitzureden“, so Claudia König weiter.

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