Wer solche Spiele noch gewinnt, hat das Zeug zum Meister. Mit einem Bein standen die Landesliga-Damen der TSG Reutlingen beim SC Weiler/Fils am Abgrund und drohten die Tabellenführung an Nürtingen abzugeben, als sie noch die Kurve bekamen und den Gegner mit 3:2 niederrangen.

Trainer Jan Grauel hatte schon zu Beginn mit mehreren Umstellungen zu kämpfen, da neben der etatmäßigen Libera Alisa Schweizer auch  Senada Humic und Anne Bühler durch Krankheit ausfielen. Zwei Sätze lang dauerte es, bis die Rädchen wieder ineinandergriffen (11:25, 21:25), dann drehte die TSG auf und kam dank guter Aufschläge und einer überragenden Blockarbeit zum Ausgleich (25:18, 25:21). Auch bis Mitte des Tie-Breaks schienen die Achalmstädterinnen endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen, als die Kräfte langsam schwanden und Weiler wieder bis auf 14:14 herankam. Doch ein direkt verwandelter Aufschlag und ein krachender Angriff über die Mitte ließen die TSG am Ende doch noch jubeln. In zwei Wochen geht es nun zum alles entscheidenden Spiel nach Nürtingen, das zwei Punkte hinter Reutlingen lauert.

TSG Reutlingen: Fetzer, Gäbler, Gieske, Hattingen-Pröbster, Hermann, Hunstein, Schröder,  Zöllner.

 

Mit Ausfällen hatten auch die Damen des TSV Eningen zu kämpfen, doch konnten diese nicht kompensiert werden. Gegen die dynamischen Angriffe des Aufsteigers aus Weiler war kein Kraut gewachsen und so unterlagen die Schmetterlinge sang- und klanglos mit 0:3 (14:25, 15:25, 18:25). Durch die Erfolge von Ochsenhausen rutschte Eningen dadurch auf den Relegationsplatz ab.

TSV Eningen Damen:  Buckendahl, Bückle, Folberth, Hummel, Missbauer, Ribeiro-Küppers, Sonntag, Zander.

Autsch, das tat weh. Erstmals als Favorit in eine Begegnung gegangen erlebte Oberligist TSV Eningen gegen den Tabellenletzten SG Volley Alb eine Bauchlandung und steckt damit wieder mitten im Abstiegskampf. Nach einem völlig verkorksten ersten Satz (16:25) berappelte sich der TSV und konnte die nächsten beiden Sätze aufgrund von guter Annahme und Abwehr für sich entscheiden (25:23, 25:20). Dennoch war klar, dass der erkrankte Lutz Jaksche, zuletzt Punktegarant über die Mitte, an allen Ecken und Enden fehlte. Satz vier glich Satz eins (15:25), sodass der Tie-Break entscheiden musste. Hier hielt der TSV bis zum 9:9 mit, leistete sich aber dann zwei Aufschlag- und zwei Angriffsfehler und weg war Satz und Spiel.

TSV Eningen I:  Anft M., Kimmerle, Mattes, Pauckner, Schilke, Schopp, Siller, Späth, Wödl.

Zwei Mal 0:3, das war’s wohl für die Landesliga-Herren des TSV Eningen II. Ersatzgeschwächt konnte die Bückle-Truppe nicht an die glanzvolle Vorstellung vor einer Woche gegen Eislingen anknüpfen und produzierte einfach zu viele Fehler. In keinem der Sätze kam man in die Nähe eines Satzgewinns. Nun sollte Sindelfingen dran glauben, doch Pustekuchen. Auch hier zu eine zu hohe Fehlerquote, zudem nachlassende Kondition und weg war das Spiel. Sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei vier noch ausstehenden Spielen sind eine schwere Hypothek.

TSV Eningen II:   Anft P., Auer, Bückle, Fellmeth, Friedrichson, Huonker, Sowoda, Staake, Wolff.

Ihre guten Leistungen der letzten Wochen setzten die Bezirksliga-Herren des TSV Eningen III auch beim Spitzenreiter SSC Tübingen fort. Selbst einen 0:2-Rückstand steckten die Schopp-Schützlinge weg und mussten sich im fünften Satz nur knapp mit 14:16 geschlagen geben. Trotzdem gibt es um den Relegationsplatz noch einen harten Kampf zwischen fünf Teams, darunter der TSV.

TSV Eningen III:  Bauer, Brielmann,  Karlewski, Kimmerle, König, Koch, Margenfeld, Mezger, Schilling.

Riesenjubel im Lager des PSV Reutlingen. War der 3:0-Erfolg über Absteiger SC Göggingen als Pflichtsieg einkalkuliert worden, konnte man mit dem 3:2-Sieg über den Tabellenzweiten TG Bad Waldsee II zwei weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Relegationsplatz einfahren. Trainer Fabian Kaiser sprach denn auch von der besten Saisonleistung zum richtigen Zeitpunkt und hofft, dass das Team nun die restlichen Aufgaben ebenso engagiert angeht, dann sollte dem direkten Klassenerhalt nichts mehr im Wege stehen.

PSV Reutlingen: Freitag, Kaiser, Kronenberger, Liss, Pfleger, Proebster, Springmann, Voinarovych.

Erneut gut verkauft hat sich der VfL Pfullingen beim TV Rottenburg V und einen weiteren Punkt ergattert (2:3). Die beiden letzten Spiele in Fischbach und jetzt in Rottenburg haben gezeigt, was möglich gewesen wäre, wäre der VfL immer in Bestbesetzung angetreten.

VfL Pfullingen: Banzhaf, Bertram, Missbauer, Pflüger, Sautter, Teiber, Trumpf, Weißschuh.