Region Raphael Lange hat Pech mit einem Defekt

ET 15.04.2016
Beim ersten Bundesliga-Rennen der Saison in Bad Säckingen zeigte sich U23-Biker Martin Frey weiter verbessert und belegte Rang zehn. Katleen Bock und Nina Küderle belegten bei den Juniorinnen die Plätze 13 und 14, während es für die Junioren aus der Region nicht ganz rund lief.

Beim ersten Bundesliga-Rennen der Saison in Bad Säckingen zeigte sich U23-Biker Martin Frey weiter verbessert und belegte Rang zehn. Katleen Bock und Nina Küderle belegten bei den Juniorinnen die Plätze 13 und 14, während es für die Junioren aus der Region nicht ganz rund lief.

Bei Martin Frey zeigt die Formkurve weiter nach oben. "Jede Woche geht es besser", meinte der Bad Uracher. In der ersten Runde des U23-Rennens platzierte er sich sofort auf einer guten Position, die er in der zweiten jedoch wieder verlor. Ein Ast blockierte sein Rad. So war er gezwungen, anzuhalten, um die kleine Panne zu beheben. Von Platz 25 startete er seine Aufholjagd, wobei es erst in der vierten Runde, in der er sogar die viertbeste Zeit einfahren konnte, richtig gut lief. Auf Platz zehn überquerte er die Ziellinie. Hinter dem deutschen U23-Meister Georg Egger (9.) war Martin Frey mit einem Rückstand von 2:19 Minuten auf den Dänen Sebastian Carstensen Fini (1:14:10 Stunden) zweitbester Deutscher.

Der Mehrstetter Raphael Lange war dagegen ein Pechvogel. "Es lief gut und es wäre auch hinten raus noch mehr gegangen, aber dann kam dieser blöde Defekt. Das ist schon enttäuschend" meinte Lange. In einer Kompression kam in der letzten Runde zu viel Druck aufs vordere Laufrad. Ein ausgeprägter, klassischer "Achter" war der Effekt, so dass Lange das Rennen nicht beenden konnte. Aus einer hinteren Startreihe hatte er sich im 80-köpfigen Fahrerfeld dabei bis auf Position 30 nach vorne gearbeitet.

Für Katleen Bock vom TSV Dettingen brachte ihr Rennen in der Juniorinnen-Kategorie auf Platz 13 zu Ende. Bereits nach einer Runde hatte sie sich im 30-köpfigen Feld auf dieser Position festgebissen und verteidigte sie bis zum Schluss. Nach ihrem Pech in Rivera am Wochenende zuvor, als bei ihr die Kette gerissen war, lief diesmal alles glatt. Mit 9:19 Minuten Rückstand auf die EM-Dritten Ida Jansson aus Schweden (58:55) erreichte sie das Ziel.

Nina Küderle (TSV Böhringen) belegte acht Sekunden dahinter Rang 14. "Am Anfang war es schwierig weil ich von hinten starten musste. Aber mit jeder Runde ging es besser", so Küderle. Aber so richtig glücklich war sie nicht mit ihrem Resultat. Am Samstag hatte sie dagegen das Short-Race bestritten. Die halbstündige Prüfung beendete sie im gemischten Frauen- und Juniorinnenfeld auf Platz zehn. "Da ist es gut gelaufen", fand Küderle.