Ski Nordisch Pia Fink vom SV Bremelau schließt auf Rang 26 ab

Val di Fiemme / Erhard Goller 08.01.2018

Die Tour de Ski ist am Sonntag im italienischen Val di Fiemme mit Rang 26 für Pia Fink vom SV Bremelau und Platz 30 für Florian Notz von der SZ Römerstein zu Ende gegangen. Pia Fink beendete die Tour de Ski 11:59,5 Minuten hinter Siegerin Heidi Weng aus Norwegen, die in 2:20:56 Stunden zum zweiten Mal nacheinander gewann. Dass sie überhaupt den Schluss-Anstieg zur Alpe Cernis erklimmen durfte, das war schon ein Erfolg für die 22-Jährige. Entgegen der ursprünglichen Planungen brach die Münsingerin aus dem Stadtteil Hundersingen ihre erste Tour de Ski nicht am Donnerstag nach den Oberstdorf-Etappen ab, sondern durfte die Tour zu Ende laufen. Weil sie nicht so kaputt war, wie man erwartet hatte.

Am Samstag konnte man im zehn Kilometer langen Massenstart in der klassischen Technik allerdings einen anderen Eindruck bekommen. Da verlor Pia Fink früh den Anschluss und mühte sich über den Kurs. Am Ende überquerte sie als 31., 3:21 Minuten hinter Heidi Weng (29:07,9) die Ziellinie. Teilweise lag das am Material, die Deutschen hatten allgemein nicht die schnellsten Bretter unter den Füßen. Aber eben nicht nur. „Ich habe mich allgemein kraftlos gefühlt“, bekannte Pia Fink.

Da war ein wenig zu befürchten, dass sie auf der Schluss-Etappe an diesem mörderischen Uphill noch einbrechen würde. Doch das war nicht der Fall. Pia Fink verbesserte sich in der Gesamtwertung von Position 27 um eine Position und holte damit noch mal sechs Weltcup-Zähler für die Tageswertung und 20 gab es oben drauf für das Gesamtklassement der Tour de Ski.

Natürlich relativiert sich die Platzierung, weil etliche Weltklasse-Läuferinnen nicht oder nicht mehr am Start waren. Doch für Pia Fink zählt nicht zuletzt die Erfahrung, die sie machen durfte und auch der Nachweis, dass sie auf sieben Etappen in neun Tagen bestehen kann.  „Es war schon ganz schön hart. Auch die Fahrerei dazwischen hat man ja normalerweise nicht. Ich habe jedenfalls wertvolle Erfahrungen gesammelt.“

Dazu zählt auch das sehr spezielle Erlebnis mit den neun letzten Kilometern im Val di Fiemme, vor allem mit den letzten drei des reinen Kletterns. „Meine erfahrenen Kolleginnen haben versucht mir zu erklären, wie man das am besten angeht und ich habe versucht mich daran zu halten. Ich denke, ich habe mir das Rennen gut eingeteilt. Man weiß ja nie, wie weit das noch ist. Das Ziel kam dann auch schneller als ich dachte“, meinte Pia Fink mit einem Lachen.

Wichtig ist im Blick auf das nächste Saison-Highlight eine ausreichende Erholung. Am 28. Januar beginnt in Goms in der Schweiz die U23-WM.

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