Frauenhandball Ungarische Hilfe für die linke Seite

Mit Linksaußen Júlia Hársfalvi verstärkt eine ungarische Nationalspielerin und Champions-League-Siegerin in der nächsten Saison die TuS Metzingen.
Mit Linksaußen Júlia Hársfalvi verstärkt eine ungarische Nationalspielerin und Champions-League-Siegerin in der nächsten Saison die TuS Metzingen. © Foto: Anikó Kovács
Metzingen / Joachim Zühlke 27.06.2018
Kurz vor dem Trainingsstart vermeldet der Bundesligist TuS Metzingen seine letzte Personalie. Júlia Hársfalvi kommt für die linke Seite.

Nach dem Weggang von Ina Großmann und der erneuten Kreuzband-Operation von Dorina Korsos haben sich die Verantwortlichen der TuS Metzingen entschlossen, eine weitere Spielerin für die Linksaußenposition zu verpflichten. Dabei wurde die TuS Metzingen in der Heimat von Geschäftsführer Ferenc Rott fündig und kann mit Júlia Hársfalvi einen weiteren Neuzugang vermelden.

Die 21-jährige Ungarin wird für ein Jahr vom Champions-League Sieger Győri ETO KC ausgeliehen und bildet zusammen mit Katharina Beddies vorerst das Linksaußen-Gespann bei den Pink Ladies. In der Spielzeit 16/17 konnte die technisch gut ausgebildete Linksaußen mit Györ die Champions League gewinnen. Letzte Saison war sie auf Leihbasis für den ungarischen Erstligisten Debreceni VSC aktiv. Dort empfahl sich die Außenspielerin auch für die ungarische Nationalmannschaft und konnte 2017 ihr Debüt unter Nationaltrainer Kim Rasmussen geben.

Die Entscheidung wurde von den TuS-Verantwortlichen natürlich in direkter Abstimmung mit dem neuen Trainer André Fuhr getroffen, der am kommenden Montag seine Arbeit offiziell bei den Metzingerinnen aufnehmen wird. Er ist ebenso wie Ferenc Rott von der Qualität der 1,68 Meter großen Flügelflitzerin überzeugt und freut sich auf die Verstärkung.

„Eigentlich wollten wir mit Katharina Beddies und Dorina Korsos in diese Saison gehen, aber durch die erneute Verletzung von Dorina mussten wir, auch im Hinblick auf die Teilnahme am EHF-Cup nochmals reagieren. Wir sind froh, dass die Ausleihe von Júlia geklappt hat. Ich denke, mit ihr haben wir noch mal hohe Qualität auf dieser Position dazu gewonnen.“, resümiert Ferenc Rott.

„Das Metzinger Team ist mir sehr sympathisch. Soweit ich weiß, haben sie eine gute Gemeinschaft und besitzen alle Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln. Das sind Eigenschaften, die mir in meiner aktuellen Situation am Wichtigsten sind. Ich möchte mich im Ausland ausprobieren, aber es wird sowohl sportlich als auch privat eine große Herausforderung, mich in einer fremden Umgebung zu behaupten. Ich bin schon sehr gespannt auf die erste Trainingseinheit und freue mich auf die Begegnung mit dem Team, den Fans und natürlich auf den nahenden Beginn der Saison“, so Júlia Hársfalvi zu ihrem raschen Wechsel nach Metzingen.

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