HSG Rottweil gegen

TV Neuhausen II (Sa., 20 Uhr)

Nach dem Derby-Debakel gegen den Nachbarn TSV Dettingen, gilt es nun für die Neuhäuser wieder doppelt zu punkten. Der Spielplan führt den TVN II in die älteste Stadt Baden-Württembergs, nach Rottweil. Die gleichnamige HSG ist nicht nur geographisch in der Mitte des Schwarzwaldes gelegen, sondern auch in der Tabelle mittig platziert. Sie können nicht mehr in den Abstiegskampf gezogen werden, aber auch nicht mehr im Rennen um die vorderen Plätze mitmischen.

Ganz anders der TVN II. Die Erms­täler rangieren trotz Niederlage auf dem vierten Tabellenplatz und haben Kontakt zum Spitzentrio. Daher will man sich möglichst mit einem Auswärtssieg wieder auf den dritten Rang schieben. Einfach wird das aber nicht, das zeigte auch das Hinspiel. Denn nach einem ausgeglichenen Halbzeitstand von 14:14, kamen die Rottweiler teilweise in Front, ehe der TVN II die Partie wieder an sich reißen konnte und mit einem 28:25-Sieg vom Parkett gehen. Das soll trotz der Personalsorgen auch am Wochenende in der Fremde gelingen.

 

Team Esslingen gegen SG

Ober-/Unterh. (Sa., 20 Uhr)

Nach zwei spielfreien Wochenenden greifen die Hauser-Jungs wieder ins Geschehen ein und können gleich am Samstag eine offene Rechnung begleichen. In der Hinrunde entführte das Team Esslingen zwei Zähler aus der Ernst-Braun-Halle und überraschte die SG. Am Samstag will man es natürlich besser machen.

Wie ausgeglichen die Liga auch in diesem Jahr ist, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Die drei Konkurrenten an der Tabellenspitze taten sich am vergangenen Wochenende mehr als schwer. Albstadt sicherte sich in letzter Sekunden einen Auswärtserfolg, während Neuhausen und Pfullingen jeweils ohne Zähler blieben. Infolgedessen kommt es zu einem Zweikampf an der Tabellenspitze zwischen der SG und der HSG. Doch bevor das direkte Aufeinandertreffen der beiden kommende Woche steigt, muss das Team aus den Echaztal erst die Aufgabe in Esslingen erledigen. In einer unangenehm zu spielenden Halle und bei einem Gegner, der nach einer deftigen 19:35-Derbyniederlage auf Wiedergutmachung pocht, wird dies wahrlich kein Selbstläufer.

TV Großengstingen gegen

TV Aixheim (So., 17 Uhr)

Nach der 18:28-Niederlage bei der SG Halsach/Herrenberg/Kuppingen II ist der Abstieg nun auch rein rechnerisch besiegelt für den TVG. Fünf Spiele, darunter drei Heimspiele, stehen noch auf dem Programm. Und da möchte das Team um Kevin Hummel noch einmal zeigen, was in ihm steckt. „In Pfullingen und in Herrenberg waren wir keinesfalls die schlechtere Mannschaft, aber wir können unsere Leistung nicht oft über eine komplette Spieldistanz halten“, so Spielleiter Albert Pukall. Er verspricht aber auch: „Wir werden uns von der kämpferischen Seite zeigen und alles geben.“

Mit dem TV Aixheim hat der TVG eh noch eine Rechnung aus der Vorrunde offen, als man mit 19:38 unterging.

 

TSV Dettingen gegen SG H2Ku

Herrenberg II (Sa., 20 Uhr)

Nach dem Derbyfeuerwerk in Neuhausen steht die nächste Bewährungsprobe für Dettingen auf dem Spielplan. Die zwei gewonnenen Punkte wurden zwar ausgiebig gefeiert, aber nun gilt es, den Fokus auf ein genau so wichtiges Spiel zu legen. H2Ku rangiert auf dem vorletzten Platz mit 11:31 Punkten. Das Spiel muss gewonnen werden, um an die „sicheren“ Plätze in der Landesliga anzuschließen.

Trainer Günther Düring muss auf Hartl, Beck, Euchner und Müller verzichten. Daher wird es wieder wichtig sein, die Konzentration von Beginn an hochzuhalten. Die stabile Abwehr muss wieder abgerufen werden, dann sollte ein Sieg in heimischer Halle machbar sein. Die Trainingswoche war durchwachsen, da einige Spieler krankheitsbedingt aussetzen mussten.

 

VfL Pfullingen II gegen HSG

Rietheim/Weil. (Sa., 17.30 Uhr)

Wegen des Fehltritts in Aixheim konnte der VfL II im Aufstiegsrennen nicht weiter Boden auf die Spitze gutmachen. Das Spiel gegen den Tabellenzehnten, die HSG Rietheim-Weilheim, wird nun zur Probe für die VfL II-Männer, um weiter im Aufstiegsrennen mitmischen zu können. Außerdem sehnt man sich nach Wiedergutmachung für die Hinspielpleite.

Weiterhin muss man Phillip Mager zu den Verletzten zählen, der Rest jedoch steht kampfbereit und siegeshungrig in den Startlöchern, um die Revanche einzufordern.

 

TV Weilstetten II gegen TSG

Reutlingen (Sa., 16 Uhr)

Die TSG Reutlingen steht vor einer richtunsgsweisenden Partie. „Wenn wir in Weilstetten gewinnen sollten, sind wir zu 90 Prozent durch“, sagt TSG-Trainer Marcus Grimm. Die Achalmstädter, die aktuell den neunten Tabellenplatz belegen, könnten bei einem Auswärtserfolg den Vorsprung auf die Gastgeber auf fünf Punkte vergrößern, was bei dann noch vier ausstehenden Begegnungen vermutlich vorentscheidend sein dürfte. Im Hinspiel zog die TSG nach einer dürftigen Vorstellung mit 24:26 den Kürzeren, so dass man Wiedergutmachung betreiben möchte. Nachdem Südafrika-Heimkehrer Felix Schulz und auch Billy Bantle wieder zur Verfügung stehen, kann Reutlingen endlich mal wieder aus dem Vollen schöpfen.