Die Gegner der Metzinger TusSies beim Wittlicher Handball-Cup waren denkbar stark. In einer Dreiergruppe stand der württembergische Frauenhandball-Bundesligist aus dem Ermstal mit dem Deutschen Meister SG BBM Bietigheim und dem Champions-League-Halbfinalisten aus Metz zwei Top-Teams in der Südeifel gegenüber.

Die ersatzgeschwächten Metzingerinnen, die mit nur drei Rückraumspielerinnen nach Rheinland-Pfalz anreisten, hielten dennoch gut mit. Im ersten Turnierspiel am Samstag musste man sich dem regionalen Bundesliga-Rivalen aus Bietigheim mit 24:33 (14:16) geschlagen geben. Bis zur 35. Minute agierte das pink-schwarze Team von Trainerin Edina Rott auf Augenhöhe mit den Enztälerinnen, ehe sich die wenigen Wechselmöglichkeiten und das hohe Tempo in der zweiten Halbzeit bemerkbar machten.

Wenig später, im zweiten und letzten Gruppenspiel, trafen die Pink-Ladies in der Südeifel auf den späteren Turniersieger, die französische Spitzenmannschaft Metz Handball. Auch hier sollte sich der Verlauf des ersten Spiels wiederholen. Bis zur Halbzeit war man in Schlagdistanz und lag nur mit 11:16 in Rückstand.

Mit zunehmender Spieldauer ließen die Kräfte der Sieben-Keltern-Städterinnen nach, was ein 18:31 auf der Anzeigetafel zur Folge hatte. TuS-Trainerin Edina Rott fasste den ersten Tag wie folgt zusammen: „Die Gegner in unserer Gruppe waren natürlich eine richtige Herausforderung und noch eine Nummer zu groß für unser junges Team. Dennoch können wir mit den Spielen sehr zufrieden sein, weil wir in beiden Partien lange mitgehalten haben.“

Im Spiel um Platz fünf begegnete die TuS Metzingen am Sonntag dem Bundesligakonkurrenten Buxtehuder SV. Beim 35:22-Sieg waren die TusSies von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und gingen folgerichtig in Führung. Den Vorsprung gab die Rott-Truppe nicht mehr her.

„Am Sonntag haben wir uns mit einer Klasse-Teamleistung und mit viel Kampfgeist in Wittlich präsentiert. Durch gute Abwehrarbeit haben wir uns Kontermöglichkeiten erspielt und diese dann auch genutzt“, resümierte Edina Rott zufrieden. Besonders freuen durfte sich Jugendspielerin Julia Symanzik, die ihr erstes Tor für die TusSies erzielte.

So spielten sie

Roth, Kohorst – Zapf (5/3), Janiszewska (1), Symanzik, Wetering (2), Petersen (7), Kovács, Degenhardt (3/1), Hartstock (1), Hübner, Haggerty (2), Korsos (3).

Roth, Kohorst – Zapf (7/5), Janiszewska, Symanzik, Wetering (2), Petersen (4/1), Kovács, Degenhardt (1), Hartstock (1), Hübner (1), Haggerty, Korsos (2).

Roth, Kohorst – Zapf (3/2), Janiszewska (2), Symanzik (1), Wetering (3), Petersen (5), Kovács (4), Degenhardt (8/1), Hartstock (4), Hübner, Haggerty (1), Korsos (4).