TSV angelt sich einen Punkt

Eningens Kommandogeber Thorsten Frank blickt insgesamt zufrieden auf den Verlauf der Vorrunde der Regionalliga-Saison zurück. Foto: Grundler
Eningens Kommandogeber Thorsten Frank blickt insgesamt zufrieden auf den Verlauf der Vorrunde der Regionalliga-Saison zurück. Foto: Grundler
ROLAND PAUCKNER 17.12.2013
Schöne Bescherung für den TSV Eningen. Die Arbachtäler sicherten sich durch die 2:3-Niederlage bei der TuS Durmersheim II einen Punkt und überwintern als bester Aufsteiger auf einem hervorragenden fünften Platz.

"Das 2:3 war ein gerechtes Ergebnis", trauerte Eningens Coach Thorsten Frank keineswegs einem möglichen Sieg bei der TuS Durmersheim in der Regionalliga hinterher. Zwar konnte man die 2:1-Führung der Gastgeber im vierten Satz mit viel Risiko im Aufschlag und gutem Blockspiel noch egalisieren, doch im fünften Satz fehlten die Alternativen, um die Überraschung zu schaffen und Durmersheim zog unaufhaltsam davon (15:8). "Das Fehlen von Daniel Wödl und auch Max Mattes konnten wir lange gut kompensieren, doch gehört die TuS zu den konstantesten Teams der Liga und du darfst dir kaum einen Durchhänger leisten. Mit Rang fünf nach der Vorrunde und zehn Punkten haben wir eine tolle Ausgangsposition für die Rückrunde geschaffen und ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende die Liga halten werden", verabschiedete sich Frank zufrieden in die Weihnachtsferien.

TSV Eningen: Anft M., Anft P., Bauer, Bertsch, Lenz, Schopp, Wiese, Wolf.

Auch im letzten Spiel des Jahres reichte es für die angeschlagene TSG Reutlingen in der Damen-Oberliga nicht mehr zu einem Sieg. Beim Tabellennachbarn TSV Allianz Stuttgart II mussten sich die Hische-Schützlinge mit 1:3 geschlagen geben. Dabei kämpfte die TSG aufopferungsvoll und konnte im dritten Satz sogar mehrere Matchbälle abwehren, ehe man mit 30:28 den Anschluss herstellen konnte. Zur Wende reichte es jedoch nicht mehr. Nun heißt es Wunden lecken, Verletzungen auskurieren und dann gestärkt in die Rückrunde starten, um auf jeden Fall den Relegationsplatz noch zu verlassen.

TSG Reutlingen: Bochinger, Brüstel, Cudok, Fischer, Fuchs, Gebbeken, Hattingen, Schief, Scheil, Wendisch.

Auf diesem muss auch der TSV Eningen 2 in der Landesliga Süd überwintern, denn sein letztes Vorrundenspiel beim Aufstiegsaspiranten TSB Ravensburg ging ebenfalls mit 1:3 verloren, obwohl man ein gutes Spiel ablieferte und lediglich im vierten Satz der Angriffsmaschinerie der Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen hatte (12:25). Da Konkurrent Eislingen seine Heimspiele gewann, konnte dieser noch am TSV vorbeiziehen.

TSV Eningen II: Bauer, Bayha, Bechler, Bückle, Fellmeth, Kimmerle, König, Mezger, Schaal, Schilling, Schimmel.

Bittere Pille für den VfL Pfullingen in der Bezirksliga West. Statt der erhofften drei Punkte gab es im Derby beim PSV Reutlingen II nur deren einen. Dabei sahen die Echaztäler nach einer 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aus, zumal der PSV im Spiel zuvor in einem Kraftakt den TSV Münchingen nach 0:2-Rückstand und der Abwehr von neun Matchbällen noch mit 3:2 niedergerungen und viel Substanz gelassen hatte. Doch unerklärlicherweise riss im dritten Satz völlig der Faden beim VfL.

Viele Eigenfehler im Angriff, Verunsicherung im Zuspiel und zahlreiche Aufschlagfehler raubten der Teiber-Truppe ihre Sicherheit und fast widerstandslos fügte sie sich ihrem Schicksal. Am Ende tanzten nur die PSV-Spieler, die sich durch die zwei Erfolge im Kampf um den Klassenerhalt zumindest wieder zurück gemeldet haben.

VfL Pfullingen: Banzhaf, Haydt, Mayer M., Pflüger, Sautter, Späth, Werneck, Wurst A., Wurst P..

Endlich einmal rundum zufrieden war Eningens Coach Patrick Anft mit der Leistung seiner Bezirksliga-Damen. "Das 3:0 (25:15, 25:22, 25:14) spiegelte auch in dieser Höhe die Kräfteverhältnisse wider. Wir waren in Aufschlag, Angriff und Block die dominante Mannschaft. Die TSG konnte meistens nur reagieren und auch die langen Ballwechsel haben wir gewonnen und damit die Moral von Reutlingen gebrochen." Ähnlich sah es auch TSG-Routinier Brita Krich-Gruschwitz: "Wir haben uns mit aller Macht gegen die Niederlage gestemmt, aber nur im zweiten Satz auch im Angriff effektiv gespielt. Ansonsten war der Druck von Eningen einfach zu groß." Besser machte es die TSG dann gegen Calw, als vor allem Krich-Gruschwitz und Anne Bühler im Angriff auftrumpften und ihr Team nach dem 0:1-Rückstand immer wieder voran trieben und letztendlich für ein Happy-End sorgten.

TSV Eningen: Bings, Buckendahl, Diemers, Folberth, Geesmann-Frank, Hellmann, Hoffmann, Mader, Missbauer, Pape, Reger, Ribeiro-Küppers, Schiedt-Woicikiewiez, van Severen.

TSG Reutlingen II: Bühler, Fetzer, Fischer, Gruschwitz, Herzog, Köhler, Krich-Gruschwitz, Wolff, Zöllner.