Region TSG-Rollstuhlfechter sammeln Erfahrung

SWP 10.03.2016
Die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlfechten am 5. bis 6. März in Heidelberg war das erste große Turnierereignis für das Team der TSG Reutlingen.

Vier Sportler waren zu dem einzigen rein-nationalen Rollstuhl-Fechtturnier angereist, um das Wettkampfniveau auf Bundesebene zu erleben und erste Erfahrungen im Turniergeschehen zu sammeln.

Die Reutlinger waren sichtlich beeindruckt und fochten anfangs ziemlich verhalten. Sie konnten sich jedoch steigern, sodass sich im Degenwettbewerb gleich zwei Sportler für das Viertelfinale qualifizieren konnten. Die Konkurrenz war allerdings für die Reutlinger noch zu stark. Bester im Herrendegen wurde Markus Lemcke auf Platz sieben, gefolgt von dem jüngsten Reutlinger Fechter, Nils Neumann, auf Platz acht. Maximilian Magvas landete auf Platz zehn und Jörg Dinkelacker belegte den elften Platz.

Neumann trat darüber hinaus auch mit der Waffe Florett im Jugend- und Herrenwettbewerb an, sowie bei dem anschließend stattfindenden Inklusionsturnier. Für den Jüngsten war es somit ein sehr fechtintensives Wochenende, bei dem der Spaß und die Erfahrung im Vordergrund standen.

Neumann schlug sich tapfer und zeigte Kampfgeist. Bei der Jugend verpasste der Reutlinger die Chance auf eine Medaille nur knapp, wurde Vierter. Im Herrenflorett konnte er sich den sechsten Platz erkämpfen.

Das Inklusionsturnier wurde erneut mit dem Degen ausgetragen. Der Youngster mobilisierte die letzten Reserven und gab alles. Am Ende belegte er den zehnten Platz. Obwohl die Reutlinger ihre selbstgesteckten Ziele nicht ganz verwirklichen konnten, war es dennoch ein gelungenes und lehrreiches Turnier. Die Sportler zeigten sich mit ihrer Leistung zufrieden und wissen nun, ihren Leistungsstand richtig einzuschätzen.