Frauenhandball Team Jule gegen Team Sheni

Metzingen / jozü 06.07.2018
Ein vereinsternes Duell rundet das Sommerfest der TusSies am Sonntag ab 19 Uhr ab. Auch die Jugendmannschaften präsentieren sich den Fans.

Am Sonntag findet das zweite Sommerfest der TuS Metzingen statt. Anders als im vergangenen Jahr, ist das große Event rund um die Öschhalle aufgebaut. Dabei stehen nicht nur die Bundesligaspielerinnen im Mittelpunkt, auch die Jugendmannschaften werden sich den Fans ab 13 Uhr präsentieren.

Um 19 Uhr startet dann die offizielle Eröffnung der neuen Spielzeit mit einem ganz besonderen Vergleich. Eigentlich wollte man sich mit einem Spiel gegen ein internationales Team seinen pinken Anhängern präsentieren. Doch durch eine kurzfristige Absage wurde dieser Plan durchkreuzt. Darauffolgende Anfrage an andere Erst- und Zweitligisten sowie Drittligisten waren aus verschiedensten Gründen nicht von Erfolg gekrönt. Damit sich die Neuzugänge trotzdem der Öffentlichkeit zeigen können, findet ein Vergleich zwischen Team „Sheni“ Minevskaja und Team „Jule“ Behnke statt. Die Teams wurden vom Trainerteam um Neu-Coach André Fuhr zusammengestellt und werden durch Spielerinnen der zweite Mannschaft und der erfolgreichen Jugend ergänzt. Das Verlierer-Team muss im Anschluss an die Partie für rund 30 Minuten die anwesenden Handballfans sowie den Gegner an der Getränketheke bedienen. Damit sorgen die Verantwortlichen für einen zusätzlichen Anreiz, denn wer die Mädels kennt weiß, dass keine der TusSies gerne verliert.

Deshalb darf man gespannt sein, wie die beiden Mannschaftsführerinnen ihre Mitspielerinnen motivieren werden. Auf die Fragen, warum gerade das eigenen Team gewinnen wird, antworten die beiden wie folgt:

Julia Behnke: „Mein Team gewinnt, weil wir uns darauf freuen, nach einem harten Spiel von Shenis Team bedient zu werden. Zudem traue ich Sheni das Kellnern mehr zu.“

Shenia Minevskaja: „Wir werden gewinnen, denn eine Erfrischung nach dem Spiel kommt ja nicht von alleine zu mir und meinem Team.“

Auch André Fuhr freut sich auf die Begegnung. „Gerne hätten wir gegen einen namhaften Gegner gespielt, doch mit dieser Alternative bin ich dennoch zufrieden, denn sie spiegelt ein Stück weit meine Philosophie wider. Wir haben in unseren Jugendmannschaften einige talentierte Spielerinnen, die bereits in Auswahlmannschaften berufen wurden. Sie haben jetzt die Möglichkeit, im Kreis der ersten Mannschaft sich erstmals vor einer hoffentlich großartigen Kulisse in der Öschhalle zu präsentieren. Sie sind natürlich ein Stück weit die Zukunft der TusSies.“

Und Geschäftsführer Ferenc Rott ergänzt: „Ich denke, mit dieser internen Lösung werden wir trotzdem die neue Mannschaft gut präsentieren können. Wir haben einen neuen Trainer und sicherlich will jede Spielerin, besonders im direkten Duell, überzeugen und ihr Können unter Beweis stellen. Auf jeden Fall wird es ein toller Abschluss bei unserem Sommerfest.“

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