Ohmenhausen SVO vor "Mission Impossible"

Matthias Senft (links) will mit seinem SV Ohmenhausen in der Rückrunde nochmal alles geben, um die Kreisliga A2 doch noch irgendwie zu halten.
Matthias Senft (links) will mit seinem SV Ohmenhausen in der Rückrunde nochmal alles geben, um die Kreisliga A2 doch noch irgendwie zu halten. © Foto: Grundler
Ohmenhausen / MAJE 23.02.2016
Nach nur drei Punkten aus 14 Ligaspielen will Ohmenhausen in der Rückrunde das Unmögliche möglich machen und die Klasse doch noch halten.

Jede Serie hat einmal ein Ende. So auch die Negativserie des Reutlinger A-Ligisten SV Ohmenhausen. Zu Saisonbeginn verlor der SVO acht Partien in Folge und kam dabei in Sondelfingen (1:7), Pliezhausen (1:5) und VfL Pfullingen II (0:5) gleich mehrmals unter die Räder. Erst am neunten Spieltag durften die Ohmenhäuser den ersten Punktgewinn gegen die Landesliga-Reserve der TSG Young Boys Reutlingen bejubeln. Dass es trotz dieser Negativserie im Team stimmt, zeigte das Spiel am 15. November des vergangenen Jahres, als man im Derby gegen die TG Gönningen nach 27 gespielten Minuten eigentlich schon aussichtslos mit 0:4 im Rückstand lag, am Ende aber noch ein 4:4-Unentschieden bejubeln durfte. Beim ersten Punktspiel im Jahr 2016 holte das Ligaschlusslicht auf heimischem Geläuf gegen den Tabellenvierten TSV Sondelfingen verdient einen Punkt und gab so ein weiteres Lebenszeichen von sich. Dies macht auch Winterneuzugang Jules Stern (vom SSV Reutlingen II) Mut: "Wir wissen, dass es in der Rückrunde eine sehr schwere Aufgabe ist, aber es ist nicht unmöglich. Das Team hat in der Rückrundenvorbereitung sehr gut mitgezogen und alle wollen versuchen, das Ruder nochmal rumzureißen. Entscheidend werden die Nachholspiele gegen Oferdingen und Betzingen sein. Wenn wir da gewinnen sollten, sind wir wieder mit von der Partie."