Noch vor dem ersten Heimspiel der Bundesliga-Saison 2021/22 (Samstag, 11. September 2021, 19.30 Uhr gegen die HSG Bad Wildungen Vipers in der Öschhalle) konnte in Sachen Kaderplanung für die Zukunft der Handballerinnen der Metzinger TusSies ein wichtiger Grundstein gelegt werden. Die österreichische Nationalspielerin Katarina Pandza hat ihren Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 30. Juni 2024 verlängert. Junge Talente europaweit rechtzeitig zu finden und zu Nationalspielerinnen auszubilden, ist den TusSies in den letzten Jahren häufig gelungen. Diese Spielerinnen längerfristig zu halten, scheiterte aber oft auch an besseren Angeboten aus dem Ausland. Bei Katarina Pandza hatten sich ebenfalls schon einige Vereine in die Schlange der Interessenten gereiht. Doch die talentierte Rückraum-Linke bleibt im Ermstal. 2018 wechselte die damals 17-jährige von Hypo Niederösterreich zu den Pink-Ladies. Zwei Jahre später ist sie nun mit 19 Jahren eine feste Größe in der Abwehr und im Angriff des Bundesligisten. Auch im österreichischen Nationalteam von Trainer Herbert Müller hat Pandza bereits eine wichtige Rolle und darf sich auf die WM-Teilnahme im Dezember in Spanien freuen. Dass diese Entwicklung so rasant voranging, war nicht vorhersehbar, aber zumindest geplant – wie TuS-Manager Ferenc Rott erläutert: „Katis Potenzial ist mir früh aufgefallen. Mir war es damals wichtig, dass sie schon in diesem jungen Alter zu uns kommt, um die nächsten Schritte zu machen. Sie hat natürlich immer mit der ersten Mannschaft trainiert und auch gelegentliche Einsätze gehabt. Aber die Spielpraxis zunächst in unserer zweiten Mannschaft und dann in der 2. Bundesliga bei unserem Partnerverein TG Nürtingen haben sie schnell reifen lassen.“