Reutlingen Sachlichkeit vom Staub vernebelt

Reutlingen / Alexander Mareis 15.08.2018
Der 1. RMC Reutlingen macht unliebsame Erfahrungen mit der Macht sozialer Netzwerke und stellt klar, dass es keine Diskriminierung von Seitenwagen-Fahrern auf seinem Gelände gibt.

Shitstorm im Internet, Benachteiligung einer bestimmten Gruppe von Motorsportfreunden, Missverständnis oder viel Staub um nichts? Ein vermeintlicher Zwist beim 1. RMC Reutlingen, der Interessen und Ansichten von „normalen“ Motocrossern und Gespannfahrern aufeinanderprallen lässt, ist laut Argumentation der RMC-Verantwortlichen eine reine Facebook-Angelegenheit, die nichts mit den wirklichen Verhältnissen, Regeln und Gepflogenheiten auf der Rennstrecke an der Gönninger Landstraße zu tun hat.

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Trainingszeiten und Faustregel auf den Strecken des 1. RMC Reutlingen

Auf der Reutlinger Motocross-Anlage „Am Sportpark“ an der Gönninger Landstraße darf drei Mal pro Woche trainiert werden – zu streng in Kooperation mit der Stadt Reutlingen festgelegten Zeiten. Dienstags und mittwochs ist von jeweils 17 bis 19 Uhr ein Trainingsbetrieb möglich, samstags von 14 bis 17 Uhr. Es stehen mehrere Strecken auf der weitläufigen Anlage des 1. RMC Reutlingen zur Verfügung. Eine Motocross-Strecke, eine Supercross-Strecke, eine Enduro-Strecke und eine Kinderstrecke. Der Dienstag weist die Eigenart auf, dass nur Kindergruppen (alle mit Trainern) ran dürfen.  Mittwoch und Samstag gelten als freie Tage, was bedeutet, dass alle Piloten trainieren dürfen. Der Samstag ist vor allem für Anfänger interessant. Wer genaue Informationen über Pistenverhältnisse, Trainingsregeln, Zulassungen, Vereinseintritte, Sponsoring und vieles mehr möchte, sollte sich mit RMC-Sportleiter Thomas Scheu unter Telefon (0177) 6 06 91 68 in Verbindung setzen.  Faustregel für Seitenwagen- und Quad-Fahrer:  Das Fahren auf dem Reutlinger Gelände ist üblicherweise möglich, wenn es nass ist und nicht staubt. Denn das von diesen Maschinen verursachte heftige Staubaufwirbeln gefährdet wegen schwieriger Sichtverhältnisse die Sicherheit aller anderen Piloten auf dem Renngelände. Und selbiges hat man eben nie exklusiv für sich, sondern muss die Pisten immer mit anderen Motorsportfreunden teilen.

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