Jugendhandball Rebecca Rott ist im Allstar-Team

Rebecca Rott (links) mit ihren drei Allstar-Kolleginnen vom HVW.
Rebecca Rott (links) mit ihren drei Allstar-Kolleginnen vom HVW. © Foto: Privat
Heidelberg / wose/hvw 08.03.2018

Neben den neun weiteren Landesverbänden (Baden, Südbaden, Mittelrhein, Niederrhein, Westfalen, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Bayern) präsentierte der HVW vom 1. bis 4. März zwölf seiner Spielerinnen des Jahrgangs 2003 und jünger – von den insgesamt 120 Spielerinnen – bei der DHB-Leistungssportsichtung Süd in Heidelberg.

Unter den Augen der DHB-Nachwuchsbundestrainer Frank Hamann und Maik Nowak galt es, sein individuelles Können in den Bereichen Athletik, Technik und Taktik zu präsentieren. Bei den Mannschaftsspielen, die in einem Turniermodus ausgetragen wurden, musste die Spielfähigkeit gegen die anderen Landesverbände unter Beweis gestellt werden. Am Ende aller Mannschaftsspiele setzte sich nach fünf gewonnenen Spielen der HV Württemberg als beste Mannschaft durch.

Mit dabei im HVW-Aufgebot war Rebecca Rott von der TuS Metzingen. Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht. Zusammen mit Rena Keller, Hannah Hönig (beide SG BBM Bietigheim) und Leonie Marie Dreizler (TSV Wolfschlugen) wurde die „kleine TusSie“ ins Allstar-Team berufen und wird nun zu weiterführenden Maßnahmen eingeladen. „Wenn sie es dann nicht schlechter macht, spielt sie bald für Deutschland“, sagt Ferenc Rott, Vater des großen Talents. Wobei groß in der Tat passt: Sie misst fast 1,79 Meter.

Als Vertreterin des jüngeren Jahrgangs (2004) wurde sie zur besten Akteurin auf Rückraum Mitte gewählt – und will nun bei einem DHB-Lehrgang Ende März beweisen, dass die Verantwortlichen mit ihrer Einschätzung nicht falsch gelegen sind. Bis dahin ist sie immerhin 14 Jahre alt – will sich für das U16-Nationalteam empfehlen. Sie würde dort vermutlich die Jüngste sein – nicht aber die Kleinste.

Im Vorfeld gilt es, noch etwas zu erledigen: Die deutsche Staatsbürgerschaft ist für eine Nationalspielerin natürlich Bedingung. Die ganze Familie Rott könnte sich vorstellen, in Zukunft zweigleisig zu fahren – als Ungarn und Deutsche.   

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