Volleyball Punkte zum Durchschnaufen

Sabrina Buckendahl (rechts) ist mit dem TSV Eningen in Bad Waldsee aufs Äußerste gefordert. Das Selbstvertrauen ist nach zwei Siegen aber da.
Sabrina Buckendahl (rechts) ist mit dem TSV Eningen in Bad Waldsee aufs Äußerste gefordert. Das Selbstvertrauen ist nach zwei Siegen aber da. © Foto: Axel Grundler
Region / swp 15.02.2018

Zwei Siege sollten es schon noch sein bei vier ausstehenden Spielen, dann wäre der  TSV Eningen auch nächstes Jahr sicher in der Oberliga dabei. Aber es warten bis auf Schlusslicht Bad Saulgau am letzten Spieltag noch einige dicke Brocken auf die Arbachtäler.

So am kommenden Samstag (20 Uhr) der TSV Allianz Stuttgart 2, der sich nach anfänglichen Schwächen auf einen sicheren vierten Rang vorgearbeitet hat. Nur zu gerne erinnern sich die Schützlinge von Trainer Eckard Bayha an das Vorrundenspiel, als alles passte und der Favorit mit 3:0 nach Hause geschickt wurde. So leicht werden es die Gastgeber dem TSV sicherlich nicht noch einmal machen, doch der Auftritt vor zwei Wochen gegen Stuttgarts Dritte (2:3) macht auf jeden Fall Mut für den Oberligaendspurt.

Relegation ist das Ziel

Gelassen gehen sowohl der VfL Pfullingen als auch der TSV Eningen 2 in ihre Gastspiele beim Landesliga-Tabellenführer TSB Ravensburg (Samstag, 14 Uhr). „Wir können nur gewinnen, da niemand einen Sieg von uns erwartet“, so unisono die Meinung der beiden Trainer, Thomas Teiber (VfL) und Jonathan Schopp (TSV). Dass beide Teams sich noch nicht aufgegeben haben und unbedingt den Relegationsplatz erreichen wollen, haben sie vor zwei Wochen bewiesen, als der VfL überraschend in Unterkirchberg punkten konnte (3:2) und auch der TSV gegen Ulm (1:3) und Sindelfingen 2 (2:3) sich mächtig wehrte. Da auch Konkurrent Ailingen in Gebrazhofen vor einer kaum lösbaren Aufgabe steht, bleibt es wohl spannend bis zum Schluss.

Nach den beiden furiosen Heimsiegen gegen Laupheim (3:0) und Reutlingen (3:1) steht nun für die Damen des TSV Eningen eine hammerharte Auswärtsaufgabe beim Tabellenzweiten Bad Waldsee (Sonntag, 17.30 Uhr) auf dem Programm, ehe es dann in die finalen Spiele um den Klassenerhalt beim Tübinger Modell 2 und gegen Friedrichshafen geht. „Wir haben zur richtigen Zeit den Schalter umlegen können, und die beiden Siege werden enormes Selbstvertrauen für das Restprogramm geben“, ist Trainer Patrick Anft zuversichtlich, dass sich seine Damen direkt retten werden.

Auch Reutlingens Trainer Jan Grauel ist vom direkten Klassen­erhalt überzeugt, wenngleich die Niederlage in Eningen schon Spuren hinterlassen hat. „Wir waren so überzeugt zu gewinnen und haben uns dann mit einer katastrophalen Fehlerserie selbst geschlagen. Das darf uns gegen Laupheim (Sonntag, 11 Uhr, Rennwiesenhalle) nicht passieren“, weiß Grauel, dass das Duell mit dem Tabellenvorletzten schon die Rettung bedeuten könnte. Im zweiten Spiel gegen Aufstiegsaspirant Ochsenhausen hängen die Trauben wohl zu hoch.

Ziel Schadensbegrenzung

Nach dem Verlust der Tabellenführung an die TSG Tübingen stehen beim Bezirksligisten TSV Eningen 3 die Zeichen auf Schadensbegrenzung. Durch mehrere Ausfälle gehandicapt müssen die Arbachtäler versuchen, irgendwie den zweiten Platz über die Ziellinie zu retten, um wenigstens die Relegation zu erreichen. Ob dies allerdings beim heimstarken TV Baiersbronn (Sonntag, 14 Uhr) gelingt, ist fraglich. Noch nicht ganz in Sicherheit ist der PSV Reutlingen, denn nur drei Punkte trennen den Tabellenvierten vom Relegationsplatz. Ein Sieg beim Tabellenvorletzten VfL Sindelfingen 3 (Samstag, 14 Uhr) und der Klassenerhalt wäre wohl in trockenen Tüchern.

Stürzt die SG Reutlingen/Betzingen (33 Punkte) den Tabellenführer SG Nürtingen/Wernau (34) und setzt sich selbst die Krone in der Bezirksliga Damen auf? Diese Frage wird am kommenden Sonntag (14.30, Rennwiesenhalle) beantwortet werden, wenn beide Teams zum wohl entscheidenden Spiel um die Meisterschaft aufein­andertreffen. Sowohl die Schützlinge von Trainer Uli Klein als auch die Gäste gaben sich zuletzt keine Blöße, sodass wohl die Tagesform den Ausschlag geben wird. In der zweiten Begegnung gegen Absteiger TSV Calw (12.30 Uhr) dürfte für die SG nichts anbrennen.

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