Handball Pfullinger Startgala soll in Südbaden fortgesetzt werden

Nach dem Auftaktsieg gegen den TSV Neuhausen/Filder feierten die VfL-Handballer ausgelassen. Selbiges wollen die Pfullinger beim Drittliga-Gastspiel in Willstätt wiederholen.
Nach dem Auftaktsieg gegen den TSV Neuhausen/Filder feierten die VfL-Handballer ausgelassen. Selbiges wollen die Pfullinger beim Drittliga-Gastspiel in Willstätt wiederholen. © Foto: Baur
Willstätt / Von Wolfgang Gattiker 31.08.2018

Nach dem  überragenden Start gegen den TSV Neuhausen/Filder (43:28) ist der VfL Pfullingen Tabellenführer der 3. Handball-Liga Süd. Die Griesbach-Truppe gastiert am Samstag beim Neuling TV Willstätt im Ortenaukreis. Willstätt verlor zum Start in Baden-Baden mit 23:30.

Mit Robin Keupp, Micha Thiemann und Christian Jabot fehlen drei Pfullinger Stammspieler noch lange. Axel Goller ist wieder im Training. Trainer Frederick Griesbach will einen engagierten VfL sehen. Beim TVW ist Daniel Schliedermann, der den VfL ganz genau kennt, sicher hoch motiviert,  er fungiert beim Gastgeber als Regisseur im Aufbauspiel.

Klassenerhalt im Blick

Willstätt hat als einziges Ziel den Klassenerhalt angegeben, nachdem man einige Jahre in der Oberliga  spielte. Trainer Marcus Simowski baut auf die Franzosen Durand und Ludwig, die beide aus Straßburg kamen. Neuzugang Knezovic kam aus Herbolzheim. Stützen sind Skusa, Markovic, Schlampp und Matzinger.

VfL-Coach Frederick Griesbach kann den Heimsieg richtig einordnen. Er hat wieder knallhart trainieren lassen, jammert nicht wegen der Ausfälle.  Willstätt sei zu Hause sehr gefährlich. „Meine Spieler sind hoch motiviert und wollen die im Vorjahr schlechte Auswärtsbilanz verbessern. Unser Teamgeist ist entscheidend. Alle  ziehen voll mit,  gehen ans Limit. So haben wir eine Siegchance in Willstätt.“

Wenn aber nur einer ausbricht, würde man verlieren. Es kommt auf alle gemeinsam an.

Griesbach betont: „Alle müssen sich dem Teamgeist unterordnen, wir machten das sehr gut. Jeder muss an seine Grenzen gehen, dann kann es klappen. Willstätt will im ersten Heimspiel in der 3. Liga seit Jahren die Punkte in Südbaden behalten.“

Alles geben

Der VfL-Trainer macht klar: „Meine Jungs sind bereit, alles zu geben. Wir hatten gegen Neuhausen/Filder eine einigermaßen gute Chancenverwertung. Ich sah aber zu viele technische Fehler. Wir müssen sauber spielen und die Dinger reinmachen, es gibt grundsätzlich immer Verbesserungsbedarf.“

Das sagt ein Trainer nach 43 erzielten Toren. Frederick Griesbach gilt als Perfektionist und wird diesem Anspruch gerecht.

Sein Team habe Qualität, auch individuell, müsse diese aber stets aufs Feld bringen.

Micha Thiemann bangt auf der Bank mit

Pfullingens Verletzter Micha Thiemann  unterstützt das Team in Südbaden und meint: „Da wollen wir was holen, es war ein bombastischer Sieg gegen Neuhausen/Filder. Wir mussten einige Ausfälle verkraften, dafür sprangen Frieder Nothdurft und Haug in die Bresche. Das 5:1-Abwehrsystem ist sehr unangenehm für alle Teams, aber Schliedermann wird sich voll reinhängen.”

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel