Halbmarathon Mockis fünfter Sieg in Köln

Köln / szr 04.10.2017

„Mocki ist ein super Rennen gelaufen“, lobte Vorjahressiegerin Laura Hottenrott. In der Tat, wer das Rennen via Live-Stream verfolgte, konnte bei Sabrina Mockenhaupt das ganze Rennen über keinerlei Schwäche erkennen. Vielmehr den gewohnten Mocki-Biss, der nach einer eher unglücklichen Saison, die im Sommer teils im Krankenhaus gipfelte, keine Selbstverständlichkeit war.

Zu erkennen war auch, dass sie zu ihrem Hasen ein besonderes Vertrauen aufgebaut hatte. Kein Wunder, war es doch ihr Zwillingsbruder Markus (1:12,35). Mocki holte sich ganz klar nach 1:12,02 Stunden im Schatten des Kölner Doms vor Laura Hottenrott (1:13,12 PB) den Sieg.

Bei starken 1:06,43 Stunden blieb die Zielzeit von Timo Göhler (ART Düsseldorf)  stehen, womit er sich mit dem Kommentar „man darf ja auch mal zufrieden sein“, den fünften Platz im Gesamtfeld sichern konnte. Wer Göhler kennt, weiß die Wertigkeit dieser Worte zu schätzen. „Ich habe mich zu jeder Zeit stark und kontrolliert gefühlt“, so Göhler nach dem Rennen.

Im Vorfeld hatte sich der Mehrstetter zum Ziel gesetzt, das Rennen nur etwas schneller als das geplante Marathontempo in vier Wochen anzugehen. Dass es dann so schnell, -3:07 Pace, wird, stand nicht wirklich auf Timos Plan. Im Nachhinein wertete er das Rennen  als klasse Standortbestimmung für den bevorstehenden Frankfurt-Marathon, den Göhler am 29. Oktober in Angriff nehmen will. „Bis dahin wird jetzt aber noch geackert“, so Göhler, der sich ganz selten auf seinen Lorbeeren ausruhen kann.