Leichtathletik Katharina Maisch schockt die Diskus-Konkurrenz

Katharina Maisch wartete im Diskus gleich im ersten Durchgang mit einer neuen Kreisrekordweite von 46,74 Meter auf.
Katharina Maisch wartete im Diskus gleich im ersten Durchgang mit einer neuen Kreisrekordweite von 46,74 Meter auf. © Foto: Euchner
Ulm / euchner 13.06.2018

Katharina Maisch und Sophie Hamann gewannen am Wochenende bei den baden-württembergischen Meisterschaften im Ulmer Donaustadion je eine Gold- und eine Silbermedaille und sorgten für eine gute Bilanz der TuS-Leichtathleten.

Für eine faustdicke Überraschung sorgte TuS-Kugelstoßerin Katharina Maisch im Diskuswurf der Frauen. Nach nur einer Trainingseinheit mit Heimtrainer Uwe Euchner am Vortag, schockte die TuS`lerin am Samstag die gesamte Konkurrenz gleich im ersten Durchgang mit einer neuen Kreisrekordweite auf 46,74 Meter, übernahm die Führung und gab diese auch nicht mehr ab. Antonia Kinzel (45,63 m/SSV Ulm 1846) rückte der TuS`lerin im fünften Durchgang noch etwas auf die Pelle und holte sich Rang zwei. Mitfavoritin Anna-Lena Gamp (44,30 m/TV Lenzkirch) konnte ebenfalls nicht mehr kontern und belegte Rang drei.

Kleidung und Kugel verloren

Nach ihrem Titelgewinn im Diskuswurf ging es für Katharina Maisch zum Kugelstoßen, doch ohne ihre eigene Kugel. Am Freitag ging der Koffer der TuS`lerin auf dem Flug von Leipzig nach Stuttgart mitsamt ihrer Kugel und der Wettkampfkleidung verloren. Ihre Kugelstoßschuhe hatte Katharina Maisch zum Glück im Rucksack bei sich an Bord. Im Gegensatz zum Diskus fand Katharina Maisch in ihrer Paradedisziplin nicht in den Wettbewerb und blieb mit 15,55 Meter weit unter ihrem Leistungsvermögen, sicherte sich aber hinter Alina Kenzel (17,43 m/VfL Waiblingen) und vor Lea Riedel (15,03 m/LG Filder) die Silbermedaille. Mehrkämpferin Sophie Hamann heizte eine Woche vor dem Mehrkampf-Meeting in Ratingen den Spezialistinnen ordentlich ein. Die TuS`lerin holte sich gleich am ersten Wettkampftag mit übersprungenen 1,76 Meter und zwei Zentimeter Vorsprung vor Sabrina Gehrung (1,74 m/LG Filder) den Titel im Hochsprung der Frauen und erkämpfte sich in einem spannenden Finale hinter Hürdensprinterin Sabrina Lindenmayer (14,00 sek./VfL Sindelfingen) die Silbermedaille über die 100m-Hürden (14,13 sek.). Mit 5,88 Meter und Rang vier im Weitsprung kann Sophie Hamann zuversichtlich auf ihren bevorstehenden Siebenkampf am Wochenende in Ratingen blicken. Jule Fritz (U20) bestritt eine Woche vor den baden-württembergischen U 20-Meisterschaften einen Formtest und ging über die 400m Hürden der Frauen an den Start und belegte in 68,11 Sekunden den neunten Platz.

Bei den Titelkämpfen der weiblichen Jugend U18 musste sich Marietta Spannowsky am Wochenende mit zwei vierten Plätzen zufrieden geben. Die 16-jährige Metzingerin verpasste mit guten 5,47 Meter im Weitsprung die Bronzemedaille nur um drei Zentimeter.

Über die 100 Meter Hürden zog die TuS`lerin mit der fünftschnellsten Vorlaufzeit (14,53 sek.) ins A-Finale ein, konnte diese Zeit dort dann nicht mehr bestätigen und belegte mit 14,86 Sekunden erneut Rang vier. Für Vereinskameradin Xenia Gohl sprang bei der weiblichen Jugend U18 sowohl im Weitsprung (5,38 m), als auch im Hochsprung (1,60 m) Platz sechs heraus.  

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