Frauenhandball Jetzt geht’s nach Russland

Marlene Zapf nahm wieder genau Maß, traf am Samstag zwölf Mal.
Marlene Zapf nahm wieder genau Maß, traf am Samstag zwölf Mal. © Foto: Eibner
Metzingen / Wolfgang Seitz 15.09.2018
Die TuS Metzingen hat wie erwartet Runde eins im EHF-Pokal im Sturm genommen. Gegen HZRK Grude, den Meister aus Bosnien und Herzegowina setzte man sich, beide Ergebnisse addiert, mit 90:41 durch.

Natürlich war das Weiterkommen nur noch Formsache. Im Hinspiel am Freitag hat die TuS Metzingen per 43:24-Sieg einen nicht zu übersehenden Grundstein gelegt. Samstag klappte es dann noch besser. Beim 47:17 bekam man Mitleid mit den wackeren Gästen, die dann aber schon wieder strahlen konnten, als sie von 714 Zuschauern mit Sprechchören und Beifall verabschiedet wurden.

Beifall bekamen freilich auch die TusSies, die von Trainer André Fuhr einige Aufgaben mit auf den Weg bekommen hatten. Weniger technische Fehler als am Freitag, bessere Chancenverwertung, den Gegner wollte man bei 15 Gegentoren halten. Das hat nicht ganz geklappt, der Rest ziemlich gut. Die Halbzeit wurde mit einem 26:7 beendet, nach einer Stunde Spielzeit stand es 47:17.

Einiges wurde probiert bei den Pink Ladies, die sich nun in Gedanken schon einmal ein bisschen mit Runde zwei befassen können. Am 13./14. Oktober steht das Spiel bei den bärenstarken Russinnen in Astrachan an, die am 20. Oktober dann in der Öschhalle erwartet werden. Der aktuelle Fokus liegt aber natürlich auf dem Hammer-Derby am kommenden Mittwoch (20 Uhr) gegen die SG BBM Bietigheim.

Für die TusSies trafen am Samstag gegen Grude: Marlene Zapf (12/2), Julia Behnke (11), Patricia Kovacs (6/1), Shenia Minevskaja (5), Monika Kobylinska (4), Katharina Beddies (3), Tamara Haggerty und Delaila Amega (je 2), Maren Weigel und Marija Obradovic (je 1).

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