Rope Skipping In Topform die Quali-Norm geknackt

Das Rope-Skipping-Team des TSV Dettingen hatte allen Grund zur Freude in Neckarhausen.
Das Rope-Skipping-Team des TSV Dettingen hatte allen Grund zur Freude in Neckarhausen. © Foto: Privat
Dettingen / swp 06.12.2018

Am Sonntag fanden die Gaumeisterschaften im Rope Skipping in Nürtingen-Neckarhausen statt. Der Turngau Achalm stellte mit den Vereinen TSV Betzingen, TSV Dettingen und SF Donnstetten das größte Starterfeld mit 30 Teilnehmern. Für den TSV Dettingen gingen 14 Springerinnen an den Start, mit dem Ziel das Ticket für die Württembergischen Einzelmeisterschaften zu lösen.

Ihren ersten Einzelwettkampf mit Freestyle absolvierte Julie Hartmann in der jüngsten Altersklasse (9-11 Jahre, AK 4) in beeindruckender Form. Mit persönlichen Bestwerten in 30 Sekunden Speed, 66 Zählern und einer souveränen Freestylewertung erreichte sie mit 862 Punkten einen beeindruckenden zweiten  Platz und darf sich neben dem Vizerang auf ihre erste Teilnahme an den Württembergischen Einzelmeisterschaften freuen.

Beste Freestyle-Wertung

Bei den 12-bis 14-Jährigen (AK3) musste man gegen zwölf Springerinnen antreten. Hierbei konnten die vier Dettinger Skipperinnen die Konkurrenz mit knapp 100 Punkten Vorsprung hinter sich lassen und machten die Treppchenplätze unter sich aus. Emely Filius konnte mit der besten Freestylewertung auftrumpfen und erreichte den vierten Platz mit 1105 Punkten. Ihre Schwester Lenia sicherte sich mit drei Punkten mehr, ganz knapp die Bronzemedaille. Jana Reiber, die zum ersten Mal in dieser Alterklasse als eine der Jüngsten antrat, erreichte mit 1127 Punkten den zweiten Platz. Die Tagesbestleistungen in den Disziplinen 30 und 120 Sekunden Speed, mit 75 und 257 Zählern erreichte Tamara Haug in herausragender Manier. Nach ihrem Freestyle sicherte sie sich mit der höchsten Levelwertung und 1146 Punkten den ersten Platz und den verdienten Gaumeistertitel in ihrer Altersklasse. Auch in dieser Altersklasse überboten alle Springerinnen die Qualifikationspunktzahl.

Die Altersklasse 2 (15 - 17 Jahre) ging mit insgesamt drei Springerinnen an den Start. Einen Treppchenplatz und die Qualifikation sicherte sich Pauline Olbricht, die mit 1090 Punkten und einem starken Freestyle glänzte. Sie durfte die Silbermedaille entgegennehmen. Mit den besten Speed-Ergebnissen trumpfte Lea Reusch auf, die sich mit 1116 Punkten verdient Gaumeisterin nennen darf und somit ebenfalls bei den Württembergischen Meisterschaften starten darf.

Die Springerinnen Aenne Bannasch (AK2), Franziska Leibfarth (AK1), Julia Linder (AK2) und Chiara Wahl (AK3) starteten außer Konkurrenz, da sie sich im letzten Jahr mit der Teilnahme am Bundesfinale oder den Deutschen Einzelmeisterschaften automatisch für die Württembergischen Einzelmeisterschaften qualifizierten. Diese Springerinnen wurden trotz unterschiedlicher Altersklassen zusammen gewertet. Julia Linder sicherte sich mit 995 Punkten den vierten Platz. Franziska Leibfarth erreichte mit 1175 Punkten die Bronzemedallie. Aenne Bannasch, die geschwächt durch eine vorhergehende Fußverletzung antrat, erreichte mit 1274 Punkten den zweiten Platz und musste den ersten Treppchenplatz für die jüngste Vereinskollegin frei lassen. Chiara Wahl zeigte einen tadellosen Wettkampf und setzte sich gegen die starken, erfahrenen und deutlich älteren Springerinnen durch. Mit 1325 Punkten sicherte sie sich den ersten Platz und durfte die Goldmedaille voller Stolz entgegen nehmen.

Die Disziplinen, bei denen zweifache und dreifache Durchschlagssprünge gezeigt werden dürfen, fanden zum ersten Mal als Rahmenwettkampf statt. Bei den sogenannten „double under“, die auf Zeit gesprungen werden, sicherte sich Julie Hartmann mit 68 Sprüngen einen erneuten zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Bei den 12-bis 14-Jährigen, mit zehn Starterinnen, erreichte Lenia Filius mit 66 Sprüngen den fünften Platz. Emely Filius platzierte sich mit 68 Sprüngen einen Platz weiter vorne. Tamara Haug erreichte mit 75 Sprüngen den zweiten Platz und Jana Haug durfte mit 77 Sprüngen die Goldmedaille entgegennehmen.

In der Altersklasse 2 erreichte Gianna Chioditti den fünften Platz. Mit vier Sprüngen mehr sicherte sich Pauline Olbricht Rang vier. Mit 70 Sprüngen sicherte sich Kim Knodt den zweiten Platz in dieser Altersklasse und Lea Reusch konnte sich ihre zweite Goldmedaille mit 82 Sprüngen stolz um den Hals hängen. Bei den außer Konkurrenz Springenden platzierte sich Aenne Bannasch auf dem vierten Platz. Chiara Wahl ersprang sich mit 70 Sprüngen Platz drei. Mit 74 Sprüngen erreichte Julia Linder den zweiten Platz und Franziska Leibfarth sicherte sich mit der Tagesbestleistung, mit 80 Sprüngen, den Sieg und die Goldmedaille.

Weiteres Edelmetall

Bei den Dreifachdurchschlags-Sprüngen, „triple under“ genannt, war das Starterfeld geringer. Die Kaderspringerinnen Emely Filius, Lenia Filius, Chiara Wahl, Tamara Haug und Jana Reiber gingen in ihrer Altersklasse an den Start. Jana Reiber erreichte den vierten Platz. Den dritten Treppchenplatz sicherte sich Lenia Filius. Emely Filius platzierte sich auf dem zweiten Platz und Tamara Haug erreichte mit 38 Zählern den ersten Platz. Eine weitere Goldmedaille ging nochmals an Lea Reusch, die 22 Zähler erreichte.

Chiara Wahl sicherte sich bei den außer Konkurrenz startenden Springerinnen den zweiten Platz und Julia Linder mit 29 Zählern den ersten Platz.

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