Triathlon Huber überrascht als Deutsche Vizemeisterin

Hatten in Grimma allen Grund zum Strahlen: Mirjam Huber (links) von der SG Dettingen und Luisa Klumpp (TSG Reutlingen).
Hatten in Grimma allen Grund zum Strahlen: Mirjam Huber (links) von der SG Dettingen und Luisa Klumpp (TSG Reutlingen). © Foto: Privat
Grimma / swp 05.07.2018

Seit Jahresbeginn in den Baden-Württembergischen Landeskader aufgenommen und als Mitglied des jüngeren Jahrgangs (2003/2004) der weiblichen Jugend in die Wettkampfsaison 2018 gestartet, kamen schon recht viele Neuigkeiten auf Mirjam Huber, die hoffnungsvolle Nachwuchstriathletin der SG Dettingen, zu.

Auch dass sie mit dem Triathlonverband und Kader zu ihrem ersten Deutschen Meisterschaftsereignis nach Grimma reisen durfte. Grimma war zum vierten Mal Gastgeber für mehr als 300 Nachwuchssportler aus ganz Deutschland. Bei sonnigem Wetter und idealen Temperaturen standen am Samstag 52 Mädchen der Jugend B zum bundesweiten Leistungsvergleich am Start. Darunter Mirjam Huber (SG Dettingen) und Luisa Klumpp von der TSG Reutlingen, die es nach langer Verletzungspause ein Comeback feierte. Zunächst waren 400 Meter in der Mulde zu schwimmen.

Mit dem Wasserausstieg nach 6:09 Minuten auf Rang 14 war Mirjam Huber zufrieden, Luisa Klumpp lag mit 6.18 Minuten auf Rang 20, die Saarländerin Noelle Werner (5.36) war an der Spitze enteilt. Aufs Fahrrad gewechselt ging es auf einem anspruchsvollen 9,16 km Rundkurs (zwei Mal zu durchfahren) durch das Stadtgebiet von Grimma. Luisa Klumpp fuhr im großen Pulk (neuntbeste Radzeit) zusammen mit Freundin Mirjam Huber (zwölftbeste Radzeit), ehe auf den letzten Laufabschnitt mit 2,63 km langer Strecke im Stadtkerngebiet gewechselt wurde. Mirjam Huber zeigte auf ihrer stärksten Disziplin eine großartige Leistung und kämpfte sich bis auf einen unverhofften sechsten Platz (34:16:26 min) nach vorne. Die Dettingerin erreichte ein Meisterschaftsresultat, das man nicht zu erwarten war.

Die Reutlingerin Luisa Klumpp kämpfte trotz Trainingsrückstand tapfer und finishte bei ihrer ersten Meisterschaftsteilnahme auf dem respektablen 19. Rang unter den über 50 starken Konkurrentinnen aus Deutschland.

Erfreulich auch die Mannschaftswertungen: Bestes Team war das Mädchentrio vom Nordrhein-Westfälischen Triathlonverband (1:42:42,90 Stunden) vor dem Trio aus Baden-Württemberg mit Josephine Seerig, Mirjam Huber und Sabrina Fleig, das die Silbermedaille mit nur 16 Sekunden Rückstand errang. Dicht dahinter das Team Baden-Württemberg II mit Enya Frey, Maja Gralki und Luisa Klumpp aus Reutlingen, die sich noch auf dem vierten Rang behaupten konnten.

Beim Ländervergleich tags darauf erzielte das junge Baden-Württemberg Team mit Mirjam Huber mit Josephine Seerig sowie den stärksten Jugendlichen Henning Scholl und Paul Metzger den 13. Platz bei wesentlich älterer Konkurrenz des Ländervergleiches.

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