Die Neuhäuser Handballer rüsten für die kommende Saison personell weiter auf. Mit Julius Haug und Patrick Bauer kommen zwei starke Akteure unter den Hofbühl.

Der Trainer ist hochzufrieden

„Ich bin hochzufrieden, dass das mit den beiden geklappt hat“, freut sich TVN-Trainer Markus Bühner. Haug kommt vom Drittligisten VfL Pfullingen an die Erms. „Die Spielanteile haben in Pfullingen zuletzt nicht ganz gepasst“, gibt der 25-jährige Linksaußen unumwunden zu, sagt aber auch, dass „mir die zwei Jahre dritte Liga gut getan haben. Da habe ich schon viel gelernt.“

Jetzt also der Wechsel nach Neuhausen zwei Ligen tiefer in die Württembergliga. Wobei diese in der kommenden Saison eingleisig wird. Aktuell liegt der TV Neuhausen auf dem fünften Tabellenrang, was die Qualifikation für die fünfthöchste Spielklasse im nächsten Jahr bedeuten würde.

Haug hat ohnehin langfristig andere Ziele: „Für mich gehört der TVN mindestens in die Baden-Württemberg-Oberliga“, ist der neue Mann überzeugt. Haug hat übrigens einen gewissen Stallgeruch, war nämlich seit der C-Jugend in der JSG Echaz-Erms aktiv und genoss dort seine handballerische Grundausbildung. Bühner hält große Stücke auf den Linksaußen, der einen Jahresvertrag erhält: „Er ist ein richtiges Kraftpaket und ergänzt sich mit Nico Fröhlich sicher gut. Das sind zwei unterschiedliche Spieler.“

Gute Kontakte erleichtern die Entscheidung

Der zweite Neuzugang ist Patrick Bauer. Der 23-Jährige kommt vom TSV Wolfschlugen zum TV Neuhausen. Auch er hat früher schon für die JSG Echaz-Erms in den Harztopf gegriffen. „Inzwischen sind viele Kumpels von mir aus der Jugend in Neuhausen. Deshalb gab es immer einen guten Kontakt und die Entscheidung zum Wechsel fiel nicht so schwer“, meint Bauer. Der junge Mann ist ein wahres Allroundtalent im Rückraum. Egal ob Rückraum rechts, links oder auch in der Mitte, Bauer kann überall spielen. „Da verbinden sich Charakter und Klasse“, meint Cheftrainer Bühner zum Rückraumwerfer.

Es wird sich zeigen was geht

Beide wird man im kommenden Jahr brauchen, denn „nächstes Jahr wird sich zeigen, was geht. Das ist mit der eingleisigen Liga ja für alle Teams eine neue Situation. Aber ich bin überzeugt, dass die Jungs das schaukeln und sich qualifizieren“, blickt Bauer zum Schluss noch voraus.