Keine einfache Saison dürfte dem TSV Grabenstetten bevorstehen. Neben Matthias Griesinger, dessen Kreuzband- und Meniskusverletzungen noch nicht ganz abgeklungen sind, fällt nun auch Samuel Kurz nach einer Fraktur im Schlüsselbein langfristig aus.

Boneberg ist weg

Umso glücklicher schätzt man sich im grün-weißen Lager, dass sich mit  dem 29-jährigen Tobias Koch ein Routinier vom TSV Urach den Höllablitzen anschließt. Auch der 20-jährige Moritz Girke hat in der Vorbereitung die Möglichkeit genutzt, sich für die erste Mannschaft zu empfehlen. Vielleicht rückt im Laufe der Saison noch der ein oder andere Jungspieler nach. Mit großem Bedauern musste man Mario Boneberg zum TV Neuhausen II ziehen lassen und Sebastian Martin wechselte zum TSV Weilheim.

Kurzfristig heimatlos

Alle Grabenstetter Teams waren in der Endphase der Vorbereitung von heute auf morgen gezwungen umzudisponieren, da kurzfristig die Falkensteinhalle für einen Austausch der Fenster gesperrt wurde, sodass kein Trainingsbetrieb stattfinden konnte. Auch die vorgesehenen Trainingswochenenden mussten teils ersatzlos gestrichen, beziehungsweise noch einmal neu angesetzt werden, Probleme, wie sie besonders die Handballabteilung vom TSV Dettingen zur Genüge und auch weitaus schlimmer kennt.

Den Neuen kennt jeder

Entsprechend gespannt blickt der neue Mann an der Seitenlinie in die nun beginnende Saison. Der neue Mann, eigentlich bestens bekannt, ist ein Ur-Grabenstetter, nämlich Manfred Haase. Der 54-jährige kehrt nach 19 teils sehr erfolgreichen Jahren zurück, um an seinem Wohnsitz den vielen jungen und willigen Spielern Perspektiven zu bieten, wie er es in seiner fast 40 Jahre andauernden Trainertätigkeit schon oft tat. Im Alter von sechs begann seine beispielhafte Karriere, die für ihn bereits mit 17 Jahren in die erste Mannschaft führte.

Nach 18 Spielzeiten für die „Höllablitz“ nahm er neue Herausforderungen an: TSV Urach, TB Neuffen, SG Ober-Unterhausen (Frauen und später auch Männer), TSV Owen, HSG Leinfelden-Echterdingen und zuletzt den TSV Dettingen. Der B-Lizenz Inhaber durchlief mit den diversen Teams in den vergangenen 19 Jahren verschiedenste Ligen und trainierte parallel von 2004 bis 2006 die männliche E-Jugend vom TSVG in der damals auch sein Sohn Tobias mit dem Handballspiel begann. Dieser konnte sich gleich im ersten Jahr nach seiner Rückkehr zum TSV Grabenstetten in die Herzen vieler Fans spielen und ähnliches wünschen jetzt alle „Manne“.

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