HSG Rietheim-Weilheim –

TV Neuhausen II

(Samstag, 19.30 Uhr)

Das nächste Kräftemessen mit einem Mit-Kellerkind steht für den TV Neuhausen II auf dem Programm. Am Samstag geht es zur HSG Rietheim-Weilheim – die Gastgeber sind Tabellenvorletzter.

Ein verdammt wichtiges Spiel steht für die Neuhäuser Landesliga-Handballer demnach auf dem Spielplan. Beim Auswärtsduell mit der HSG Rietheim-Weilheim geht es fast schon ums Überleben. Denn bei einer Niederlage ist der Vorletzte bereits vier Punkte enteilt. Trotzdem bewahrt Trainer Vito Cece Ruhe und meint: „Man darf das jetzt nicht überdramatisieren, die Entwicklung ist ja da. Wir verlieren nicht die Spiele, sondern darin nur Minuten, die uns dann das Spiel kosten.“

Natürlich sei das Ergebnis das gleiche, weiß Cece, der aber frohen Mutes nach Tuttlingen gegen Rietheim-Weilheim fährt: „Wir müssen jetzt in jedes Spiel reingehen mit dem Willen zu gewinnen.“

Die gastgebende HSG Rietheim-Weilheim bekam allerdings in der Vorwoche einen üblen Dämpfer verpasst, ging bei der HSG Rottweil mit 16:29 unter. Die Motivation wird also vorhanden sein, um den Neuhäusern wehzutun. Allerdings haben die Hausherren mit kümmerlichen 193 erzielten Toren den mit Abstand durchschlagsschwächsten Angriff der Liga.

Für die blau-weißen Männer um Trainer Cece ist es also besonders wichtig, die Abwehrarbeit effektiv zu gestalten und wenig zuzulassen. Dann kann es auch mit dem Auswärtssieg in Tuttlingen klappen. Verzichten muss man bei diesem Unterfangen wohl auf Daniel Jungel. Der Co-Spielertrainer verletzte sich im Training, ein herber Schlag: „Da fehlt uns natürlich auch der emotionale Leader“, klagt Cece. Nichtsdestotrotz soll es mit dem Neuhäuser Auswärtssieg klappen, um die Lage in der Landesliga-Tabelle zu verbessern.

VfL Pfullingen II gegen

TEAM Esslingen

(Samstag, 20 Uhr)

Nach dem munteren Torewerfen letzte Woche in Denkendorf will die blau-weiße Mannschaft um Trainer Dietrich Bauer gegen die Teamplayer aus Esslingen am Neckar eine deutlich stabilere Abwehr stellen, um so in das gewohnte Tempospiel zu finden.

Esslingen belegt derzeit den begehrten vierten Platz in der so ausgeglichenen Landesliga. Lediglich vier Pluspunkte trennen Platz vier und 13. Das TEAM vom Neckar konnte letzte Woche einen nie gefährdeten 31:24-Heimsieg gegen die TSG Reutlingen einfahren und dürfte mit viel Selbstvertrauen anreisen.

„Gegen Esslingen sind es immer hitzige und spannende Duelle“ fiebert der gut aufgelegte Pfullinger Kreisläufer Hannes „Pepe“ Werner der Landesliga-Partie entgegen. „Mit den Fans, dem siebten Mann werden wir sicher die nächsten zwei Punkte in der Pfullinger Kurt-App-Halle einfahren.“

TSG Reutlingen gegen

SG Ober-/Unterhausen

(Samstag, 19.30 Uhr)

Die TSG Reutlingen möchte bei ihrem Heimspiel gegen die SG Ober-/Unterhausen (Samstag, 19.30 Uhr, Storlachhalle) Wiedergutmachung für die schmerzhafte 24:31-Auswärtsniederlage vor Wochenfrist bei TEAM Esslingen betreiben und schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

„Ich erwarte eine deutliche Steigerung und vor allem ein ganz anderes Auftreten. Wir müssen Vollgas gehen und unser Maximum investieren – nur dann haben wir überhaupt eine Chance“, nimmt TSG-Coach Marcus Grimm seine Mannschaft in die Pflicht.

Gegen Esslingen lieferten die Achalmstädter über weite Teile des Spiels ein Fehlerfestival ab und luden die Gastgeber förmlich zum Torewerfen ein. Dennoch ist man im Reutlinger Lager optimistisch, dem mit 14:4 Punkten sehr gut gestarteten Zweitplatzierten und Derbygegner Paroli bieten und im Erfolgsfalle den Anschluss an das obere Tabellendrittel halten zu können.

„Die Jungs werden sich ganz anders präsentieren. Davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt“, sprach Grimm seinen Schützlingen sein volles Vertrauen aus. Personell kann man aus dem Vollen schöpfen.

Nach dem überzeugenden Sieg gegen Albstadt geht es für die blau-roten Lichtensteiner im Derby in Reutlingen ums Festigen der Position im Spitzenbereich.

Um nicht wie in den letzten Jahren erneut in Reutlingen zu verlieren, gilt es für das SGOU-Team von Trainer Thomas Dangel erneut eine gute Abwehr zu stellen und im Angriff durch hohes Tempo und konsequente Abschlüsse zum Torerfolg zu gelangen.

Zu Hause konnten die sechstplazierten Reutlinger in dieser Saison noch keine Partie gewinnen. Die SGOU wird alles daran setzen, dass es weiterhin so bleibt.  An eigenen Fans wird es den Gästen dabei nicht mangeln.