Noch einmal ran – dann ist schon wieder Pause. Man kann sich darüber streiten, ob es Sinn macht, nach dem dritten Spieltag die Saison zu unterbrechen. Es hat freilich einen guten Grund: EM-Qualifikationsspiele stehen an. Der Spielplan wird also von der EHF diktiert. „Es ist halt so“, sagt Edina Rott. Ohne Sechs wird die TuS-Trainerin nächste Woche arbeiten, will bei den Spielerinnen mehr in die Details gehen – aktuell interessiert das aber freilich noch gar nicht.

Am Samstag (19.30 Uhr) geht es gegen die HSG Bensheim-Auerbach noch einmal um Punkte. Und die will die TuS Metzingen in den eigenen vier Wänden behalten. Das will sie natürlich immer, im speziellen Fall aber ein bisschen mehr als sonst, ging doch der Heimauftakt gegen Blomberg-Lippe mit 27:29 in die Binsen. Diesbezüglich hat Edina Rott eine nachdenklich stimmende Mitteilung parat: „Die HSG Bensheim-Auerbach spielt ähnlich wie Blomberg, hat einen starken Rückraum und versucht viel über den Kreis.“ Es kann also unangenehm werden, was am vergangenen Wochenende auch der BVB Dortmund gemerkt hat. Das Endergebnis von 28:24 lässt nicht erahnen, dass die Dortmunderinnen unterwegs gar keinen Kontakt mehr hatten zum Gegner, beim 7:15 (23.) fast schon hoffnungslos zurücklagen.

Besser decken, besser treffen

Klarer Fall für Edina Rott – und all jene, die die Partie gegen Blomberg gesehen haben. „Wir müssen es in der Deckung besser machen, in die Gegenstöße kommen und dann auch besser treffen.“ Ähnlich wie am vergangenen Samstag in Ketsch. „Da war die Abwehr kompakter, Madita hat deshalb viel gehalten“, blickt die Trainerin auf den 35:24-Auswärtssieg zurück, nach dem es aber durchaus noch Steigerungspotenzial gibt: „Es waren mehr Fehler als wir uns vorgenommen haben, allerdings viel weniger als gegen Blomberg.“ Eine Tendenz, die man im pinken Lager beibehalten sollte.

„Wenn man unbedingt will, klappt es nicht immer gut. Wir können es aber definitiv“, sagte Patricia Kovacs bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Sie selbst muss seit Wochen im rechten Rückraum aushelfen. „Wer Rückraum Mitte spielt, muss auch die anderen Positionen können. Ich gebe immer mein Bestes – egal wo.“

Vielleicht wird die österreichische Nationalspielerin wieder mehr auf der Mitte gebraucht. Simone Petersen fiel in Ketsch auf den Hinterkopf, machte weiter. Nach dem Dienstagtraining ging es ihr nicht mehr so gut. „Sie hat pausiert, wir müssen jetzt schauen, ob sie spielen kann“, wird Edina Rott Vorsicht walten lassen. Anika Niederwieser trainiert seit dieser Woche wieder voll mit, am Freitag wird entschieden, ob sie dabei ist. Marija Obradovic ist noch nicht so weit, bei Delaila Amega sieht es gut aus, ein Einsatz käme jedoch zu früh.

Mit Kampf und Tempo

Kampfgeist und Schnelligkeit sieht Patricia Kovacs als wichtigste Komponenten im TuS-Spiel. Beides gilt es am Samstag auf die Platte zu bringen, um mit einem guten Gefühl in die kurze Quali-Pause gehen zu können.

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