Mountainbike Guter Start in die Sichtung

Nach einem gelungenen Start beim U15-Rennen konnte sich Marvin Sonntag schnell vorne positionieren und wurde Vierter.
Nach einem gelungenen Start beim U15-Rennen konnte sich Marvin Sonntag schnell vorne positionieren und wurde Vierter. © Foto: Privat
Hausach / swp 11.04.2018
Beim Auftakt zur Nachwuchssichtungssaison zeigten die Mountainbiker des TSV Dettingen/Erms eine bestechende Form und erreichten sehr gute Ergebnisse.

Im badischen Hausach im Kinzigtal wurde am vergangenen Wochenende das Rennen um den „Schwarzwald Tälercup“ ausgetragen. Gleichzeitig war dies der Startschuss für die Saison der Bundesnachwuchssichtung des Bundes Deutscher Radfahrer für die Altersklassen U15 und U17.

Dies und das frühlingshaft sehr schöne Wetter führte dazu, dass insgesamt 463 Starter zu vermelden waren. Unter ihnen fanden sich auch fünf Biker des TSV Dettingen.

Der Wettkampf wurde mit einem Slalom gestartet, bei dem es galt, zwei möglichst schnelle Läufe ins Ziel zu bringen. Marvin Sonntag (U15) konnte seine gute Zeit aus dem ersten Lauf im zweiten Durchgang nochmals um eine Sekunde verbessern, was im Tages-Gesamtergebnis den siebten Rang bedeutete. Jakob Stanger (U17, BIKE Junior Team powered by Bulls) konnte mit zwei konstant sehr guten Läufen den Slalomwettbewerb auf dem zwölften Rang beenden. Da das Slalomergebnis auch gleichzeitig den Startplatz für das XC-Rennen am Sonntag bedeutete, hatten sich beide Dettinger Starter hervorragende Ausgangspositionen erkämpft.

Am Sonntag fiel der Startschuss für das Rennen der U15. Nach einem gelungenen Start konnte sich Marvin Sonntag bereits in der ersten Runde auf Rang vier positionieren. Dieses Tempo konnte er bis zum Schluss halten und fuhr nach einem gelungenen Rennen auf einem sehr guten vierten Platz über die Ziellinie. „Ich war gespannt, wie ich aus der Winterpause starten würde. Bin super zufrieden mit meinem ersten Rennen in der Saison“, war Sonntag‘s Kommentar nach diesem Rennwochenende.

Das mit Abstand größte Fahrerfeld mit 86 Startern stellte die Altersklasse der Jugend U17. Jakob Stanger konnte, von Startplatz zwölf ins Rennen gehend, bereits in der ersten Runde in die Top Ten nach vorne fahren und sich dort sicher platzieren. In der Rennmitte merkte er, dass die Kräfte etwas nachließen. Nach einer Verpflegung in der Techzone merkte er jedoch, dass die Beine wieder besser wurden. Er konnte das Tempo wieder steigern und brachte einen hervorragenden achten Rang ins Ziel. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass ich in meinem ersten U17-Rennen so gut mit der nationalen Spitze mithalten kann,“ so ein mit seiner Leistung sehr zufriedener Jakob Stanger im Ziel.

Juniorin Simone Roßberg (BIKE Junior Team powered by BULLS) ging mit den Starterinnen der Elite- und U23-Klasse an den Start. Nach einer Woche intensivem Trainingslager mit dem Landeskader ging Simone mit etwas reduzierten Kräften an den Start. Die ersten beiden von 5 Rennrunden liefen ziemlich gut, doch dann gab es einen kleinen Einbruch und Roßerg verlor 2 Platzierungen. Gegen Ende erholte sie sich wieder etwas und konnte ihren Rückstand auf die Fahrerinnen vor sich wieder verkleinern. Allerdings schaffte sie es nicht, sie ganz einzuholen. So kam Simone Roßberg am Ende als 7. ins Ziel.

Auch die U23-Fahrer Pirmin Sigel (BIKE Junior Team powered by Bulls) und Luca Girke (Freiburger Pilsner Merida Team) nutzten das Rennen in Hausach als Abschluss der harten Trainingswoche mit dem Landeskader. Zu fahren waren 7 Runden. Luca Girke fand sehr gut ins Rennen. Es bildete sich eine Dreier-Gruppe um Platz drei, vier und fünf. Die Gruppe fuhr gut zusammen, doch in der letzten Runde ging nichts mehr und Girke spürte den Lehrgang deutlich in den Beinen. Mit dem erreichten fünften Platz war Girke sehr zufrieden. Pirmin Sigel musste das Rennen aus der letzten Startreihe aufnehmen, sodass er gleich nach dem Start im ersten langen Trail im Stau stand. Zeit ging verloren. In den ersten drei Runden setzte Sigel alles daran, die Lücke zur Spitze zu schließen, doch nach rund 40 Minuten Renndauer bemerkte er, dass er diesen Rhythmus nicht alleine durchhalten konnte. Zu Platz acht reichte es aber noch.