Genk/Reutlingen Garhammer/Kälin in Belgien erneut mit Pech

Genk/Reutlingen / DICZ 01.07.2015
Der neunte Lauf zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft ging im belgischen Genk über die Bühne. Nachdem das Team Garhammer vom 1. RMC Reutlingen bei den vorangegangenen WM- und DM-Rennen vom Pech verfolgt war, sollte es diesmal deutlich besser laufen.

Der neunte Lauf zur Seitenwagen-Weltmeisterschaft ging im belgischen Genk über die Bühne. Nachdem das Team Garhammer vom 1. RMC Reutlingen bei den vorangegangenen WM- und DM-Rennen vom Pech verfolgt war, sollte es diesmal deutlich besser laufen. "Wir wollen aus Belgien endlich wieder WM-Punkte mit nach Deutschland bringen", hatte man im Vorfeld gesagt. Doch es kam anders.

Um die Strecke kennenzulernen, ging es für Tobias Garhammer und seinen Schweizer Beifahrer Bruno Kälin am Samstagmorgen zusammen mit 38 weiteren Gespannen ins freie Training. In der Pre-Qualifikation konnten die beiden Seitenwagen-Piloten dann einen erfreulichen Platz in der ersten Reihe herausfahren. Der Start zum Qualifikationsrennen war bis zur zweiten Kurve nahezu perfekt, ehe der Gang ihrer VMC Zabel heraussprang und sie als Folge nach außen gedrückt wurden. Auf Platz 16 wieder eingeordnet, wurde das Rennen nach harten Zweikämpfen auf dem guten elften Platz beendet. Damit war man auch beim WM-Lauf in Genk direkt für die beiden Punkte bringenden Wertungsläufe qualifiziert!

Mit perfektem Start ging es am Sonntag im ersten Wertungslauf auf die erste Kurve zu, in der sich zwei Gespanne beim Anbremsen überschlugen und Garhammer/Kälin im Pulk feststeckten. Als sie ihre Aufholjagd von ganz hinten bis auf Platz 23 gebracht hatte, stürzten sie und blieben als 27. von 30 Gespannen im Ziel abermals ohne Punkte. Der zweite Lauf ging ebenfalls nur bis zur zweiten Kurve gut, als ein Kontrahent im Getümmel gegen ihre Hinterradbremse fuhr und diese beschädigte. Trotzdem weiter fightend, ging dann in der letzten Runde die Kupplung kaputt und das Gespann musste von der Strecke geschoben werden. "Wir geben trotzdem nicht auf und hoffen, am Wochenende im 1100 Kilometer entfernten Iffendic/Frankreich endlich wieder punkten zu können", so das Sidecar-Team Garhammer nach seiner Rückkehr.

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