Die TuS Metzingen konnte eine Viertelstunde lang die Hoffnung auf den Finaleinzug aufrecht erhalten. Bis zum 7:7 durften die TusSies gar zeitweise Führungsarbeit verrichten, dass es danach abwärts ging, hatte zwei Ursachen: Bietigheim konnte das Spiel stabilisieren und die TuS Metzingen machte einfach zu viel Fehler – und die wurden bestraft. Das 11:15 zur Pause schmerzte nach gutem Auftakt doch sehr.

Vergebene Siebenmeter

Die Aufholarbeit im zweiten Abschnitt wurden unter anderem durch vergebene Siebenmeter von Marlene Zapf und Silje Brons Petersen erschwert. Letztere versuchte alles, hatte gute Szenen, reihte sich aber auch die Schar jener ein, denen einfache Fehler unterliefen. Bietigheim machte weniger, traf stabiler – und durfte mit dem 27:23-Sieg verdient den Finaleinzug feiern.

Katarina und Kim treffen sehr gut

Katarina Pandza traf acht Mal für die TusSies, Silje Brons Petersen jubelte sechs Mal. Kim Naidzinavicius kam für Bietigheim auf neun Treffer, Xenia Smits auf sechs, Karolina Kudlacz-Gloc folgte mit vier.

Luchse schaffen Sensation

Das Final Four begann mit einer Sensation. Der erklärte Favorit, die HSG Blomberg-Lippe, musste sich den wie entfesselt aufspielenden Handball-Luchsen Buchholz-Rosengarten mit 22:19 (13:12) geschlagen geben. Der Tabellendritte unterlag der Mannschaft, deren einziges Saisonziel es noch sein kann, den Relegationsplatz zu erreichen. Für Blomberg traf Nele Franz zehn Mal, meist  auf sieben Metern. Spielentscheidend agierte  bei den Luchsen Fatos Kucukyildiz, die alle Zügel in der Hand hielt, die überragende Spielerin in beiden Halbfinalspielen war.